zur Navigation springen

Hochbetrieb in der Vorweihnachtszeit : Doppelt so viele Briefe und Pakete

vom

Im Zustellstützpunkt der Deutschen Post in Güstrow herrscht Hochbetrieb. In der Vorweihnachtszeit gehen ungefähr doppelt so viele Pakete und Briefe auf Tour wie in anderen Monaten. Sogar am 4. Advent.

svz.de von
erstellt am 17.Dez.2011 | 03:48 Uhr

Güstrow | Im Zustellstützpunkt der Deutschen Post in der Güstrower Neukruger Straße herrscht Hochbetrieb. In der Halle wieseln Mitarbeiter umher, der Hof steht voller Fahrzeuge, die beladen werden. Mit dem Fahrrad verlassen einige Zusteller das Gelände. "In der Vorweihnachtszeit tragen wir ungefähr doppelt so viele Pakete und Briefe aus wie in anderen Monaten", erklärt Frank Baethke, einer von zwei Mitarbeitern, die in der Stadt ausschließlich Pakete zustellen. Für seine Tour lädt Baethke ungefähr 300 Päckchen und Pakete in seinen Transporter. "Die werden morgens aus dem Paketzentrum Neustrelitz angeliefert und von uns verteilt", sagt er. Ausnahmsweise werden auch am 4. Advent Pakete zugestellt, um das hohe Aufkommen zu bewältigen und die Kunden schnell zu beliefern.

Heiligabend als "Weihnachtsmann" unterwegs

"Um alle Sendungen pünktlich vor Weihnachten zustellen zu können, haben wir zu den 45 Mitarbeitern im Zustellstützpunkt Güstrow drei Aushilfskräfte eingestellt", sagt die für die Personalplanung zuständige Sachbearbeiterin Sabine Kaiser. "Trotzdem kommen wir in diesen Tagen oft an die zulässige Höchstarbeitszeit von elf Stunden heran", weiß Baethke. Er geht davon aus, dass er auch am Heiligabend bis 16 Uhr unterwegs sein wird. "Da denken manche Kinder, man ist der Weihnachtsmann und die Augen strahlen. Das ist eine schöne Einstimmung aufs Fest", schmunzelt er und beginnt seine Tour.

Inzwischen hat auch Angelika Krüger ihre Sendungen für das Plauer Viertel zusammengestellt. Als Verbundzustellerin trägt sie auf einer von 21 Touren in Güstrow und der Region Briefe, Päckchen und Pakete aus. Die 42-Jährige ist seit 1987 bei der Post und seit 1993 als Zustellerin tätig. Besonders freut sie, wenn die Kunden staunen, dass es bei der Post - anders als in der Operette "Der Vogelhändler" behauptet - so schnell geht. "Gestern bestellt und heut schon da. Das hör ich oft und gern", sagt sie stolz. Auf ihrer Tour kommt sie gern mal mit den Kunden ins Gespräch. "Das gehört einfach dazu, auch wenn viel Arbeit anliegt", versichert sie.

Eine Begegnung hat sie auf ihrer Tour fast täglich mit einem kleinen Hund. "Der kennt mich genau und ich muss ihm einen Brief für sein Herrchen in das Maul stecken, den er dann ganz ordnungsgemäß zustellt", erzählt sie. Allerdings hat sie sich auch für Tage gewappnet, in denen für Herrchen keine Post dabei ist. "Dann habe ich immer einen leeren Umschlag in der Tasche, sonst hört er nicht auf zu bellen", sagt sie verschmitzt. Kontakt mit bösartigen Hunden habe sie noch nicht gehabt - bis zum Oktober vergangenen Jahres. "Da hat mich doch einer an der Wade erwischt", erinnert sie sich.

Für die Weihnachtspost innerhalb Deutschlands teilt die Deutsche Post mit, dass Kartengrüße und Briefe bis spätestens 22. Dezember eingeliefert werden sollten. Pakete und Päckchen müssen bis 22. Dezember, 12 Uhr, in den Postfilialen oder einer DHL-Packstation oder Paketbox vorliegen, damit sie bis Heiligabend beim Empfänger sind.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen