Suche nach Mutter von totem Baby : DNA-Massentest in Wittenburg geht weiter

1180 von rund 1700 angeschriebenen Frauen gaben eine DNA-Probe ab.

1180 von rund 1700 angeschriebenen Frauen gaben eine DNA-Probe ab.

Der DNA-Massentest zur Suche nach der Mutter des toten Babys von Wittenburg geht weiter.

svz.de von
18. Mai 2017, 16:45 Uhr

Nachdem zu den vier Terminen in den vergangenen zwei Wochen nur zwei Drittel der rund 1700 angeschriebenen Frauen erschienen waren, sollen die Verbleibenden erneut zum freiwilligen Test gebeten werden. Ein Termin dafür stehe noch nicht fest, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin am Donnerstag. Zuvor hatte das NDR Nordmagazin berichtet.

Zu dem Speicheltest waren Frauen zwischen 15 und 45 Jahren aus der Region gebeten worden. Mit den Labor-Ergebnissen wird wegen der großen Menge an Proben erst in einigen Wochen gerechnet.

Spaziergänger hatten die Leiche des Neugeborenen in einem Waldstück in der Nähe des Sportplatzes von Wittenburg gefunden. Die Obduktion hatte ergeben, dass das kleine Mädchen nach der Geburt lebte. Für Informationen, die zur Ermittlung der Mutter führen, wurde eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt. Ermittelt wird wegen Verdachts des Totschlags.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen