Kreislauferkrankungen : Die Todesursache Nummer 1

Stress am Arbeitsplatz führt im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Problemen. Nach Einschätzung von Experten verdoppelt sich das Risiko, unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. dpa
Stress am Arbeitsplatz führt im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Problemen. Nach Einschätzung von Experten verdoppelt sich das Risiko, unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. dpa

Kreislauferkrankungen sind in Mecklenburg-Vorpommern die häufigste Todesursache. Fast die Hälfte der Frauen und rund ein Drittel der Männer starben 2011 daran.

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18. September 2012, 09:38 Uhr

Schwerin | Kreislauferkrankungen sind in Mecklenburg-Vorpommern die häufigste Todesursache. Fast die Hälfte der Frauen (46,4 Prozent) und rund ein Drittel der Männer (35,2 Prozent) starben 2011 daran, wie das Statistische Amt gestern in Schwerin mitteilte. Allerdings sinkt ihr Anteil an den Todesursachen: 1980 waren Kreislauferkrankungen noch für 55,9 Prozent der Sterbefälle verantwortlich, 2011 nur noch für 40,8 Prozent.

Insgesamt starben 2011 im Land 18 572 Menschen - 9350 Männer und 9222 Frauen. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Menschen erlag einer Krebserkrankung, 7 Prozent starben an Krankheiten des Atmungssystems, 6,1 Prozent an Krankheiten des Verdauungssystems. 4,2 Prozent wurden Opfer von Unfällen. Fünf Menschen starben durch Gewalt anderer.

Allein an Herzkrankheiten wie dem Herzinfarkt starben im vergangenen Jahr 3265 Menschen. Ein akuter Herzinfarkt war für mehr Männer (702) als Frauen (524) die Todesursache. Der Tod infolge von Krankheiten wie Hirninfarkt oder Schlaganfall hingegen betraf deutlich mehr Frauen (715) als Männer (489). Die häufigste tödliche Krebserkrankung waren bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane, daran starben 942 Männer und 789 Frauen. 308 Frauen erlagen einem Brustkrebs, 833 Männer einem Lungenkrebs.

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