Germanys Next Topmodel : Die schönen Mädchen aus MV

Luise aus Rostock
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Luise aus Rostock

Sie sind schön, schlank und kommen beide aus MV - die eine vom Land, die andere aus der Großstadt: Sabrina aus Sternkrug und Luise aus Rostock überzeugen die Jury und das Publikum bei Germanys Next Topmodel.

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13. März 2013, 05:37 Uhr

Rostock/Schwerin | Sie sind schön, schlank, kommen beide aus Mecklenburg-Vorpommern und sie gehören zu den Topfavoriten der aktuellen Staffel Germany’s Next Topmodel: Sabrina aus Sternkrug und Luise aus Rostock. Heute Abend sind beide wieder ab 20.15 Uhr auf dem Bildschirm zu sehen. Und es soll spannend werden: Neben einem Fotoshooting mit dem Zombie-Boy Rick steht auch das beliebte und gefürchtete Umstyling auf dem Programm.

Noch 18 Mädchen kämpfen um den begehrten Platz auf dem Titelcover einer deutschen Modezeitschrift und damit um den Titel des Topmodels. Unter den Zuschauern ist die 20-jährige Sabrina aus Sternkrug (Nordwestmecklenburg) schon jetzt die Gewinnerin. Beim Online-Voting belegt sie derzeit den ersten Platz. Sie überzeugt vor allem mit ihrer Natürlichkeit. Denn die gelernte Krankenschwester arbeitet nebenbei auf dem Bauernhof ihrer Eltern. Dort wurde sie auch von Modelmama Heidi Klum besucht und in die Show eingeladen. Schon seit ihrer Kindheit hilft Sabrina auf dem kleinen Hof mit. Neben Hühnern, Hunden und Katzen, hat Sabrina zwei Gänse - Emma und Emil - sowie den Wellensittich Putzi. "Ich kann Trecker fahren und Holz hacken - und bin stolz darauf", sagt Sabrina, die sich mit Joggen, Yoga und gesunder Ernährung fit hält. Zudem schwört die Krankenschwester auf viel Schlaf. Auch der Spaß am Job würde sich positiv auf ihre Fitness auswirken.

Zu Germany’s Next Topmodel wollte die 1,77 Meter große Blondine schon, als sie 16 Jahre alt war. "Zunächst habe ich aber meine Ausbildung beendet. Jetzt hat meine Schwester angeregt, dass ich mich bewerben solle." Mit Erfolg, denn die ersten Hürden hat sie bereits genommen: Schon in den ersten beiden Sendungen machte sie sowohl bei der Fashion-Show in Dubai eine gute Figur als auch beim Unterwasser-Shooting. Und trotz einem Trauerfall in der Familie und der Trennung von ihrem Freund gab sich Sabrina weiter professionell - das gefiel der Jury und schon war Sabrina eine Runde weiter.

Kleinere Erfahrungen im Modeln hat Sabrina bereits im Vorfeld gesammelt: Vor vier Jahren nahm sie am Wettbewerb New Model 2009 in Schwerin teil, 2011 saß sie mit ihrer Traummähne für den Schweriner Friseursalon Ortmann & Christ Modell und belegte gemeinsam mit dem Team den ersten Platz in einem internationalen Friseurwettbewerb. Bei Germany’s Next Topmodel möchte sie vor allem einen Einblick ins wahre Modelbusiness bekommen. "Ich bin zwar schon für kurze Zeit in einer Agentur gewesen und hatte einige kleine Jobs in Deutschland, aber nichts Großes, was mich weit voran gebracht hat."

Ihre Familie steht voll hinter ihr und verfolgt Sabrinas Entwicklung mit Stolz und Begeisterung. Auf die räumliche Trennung und den Medienrummel haben sie sich in langen Gesprächen vorbereitet. "Der Kontakt zu meiner Familie ist natürlich eingeschränkt, da unsere Tage komplett ausgefüllt sind. Es ist für mich aber eine tolle Erfahrung, so weit von Zuhause weg zu sein. Wir können zwar nicht jeden Tag telefonieren, aber wenn wir es tun, dann ist immer viel zu erzählen", zeigt sich Sabrina zuversichtlich. Um die Show zu gewinnen, ist sie zu einigen Opfern bereit: "Ich würde sehr weit gehen und meinen Typ komplett verändern. Auch was Haarfarbe und -schnitt angeht, bin ich für alles offen." Vielleicht bekommt sie dafür heute Abend schon die Gelegenheit.

Auch ihre Mitkonkurrentin Luise scheut sich nicht vor Veränderungen und freut sich sogar auf das Umstyling heute Abend in Los Angeles. "Los Angeles ist eine tolle Stadt. Ich freue mich total auf das Umstyling. Ob kurz oder lang, rot, blond oder blau - mir ist es egal, was mit meinen Haaren gemacht wird. Ich vertraue dem Stylingteam", so die 18-jährige Rostockerin. Sie ist schon das zweite Mal bei Germany’s Next Topmodel dabei. In der sechsten Staffel hat sie sich vor den Kameras nicht wohl gefühlt und wusste, dass sie mit der Schule noch nicht fertig ist. Der Druck sei einfach zu hoch gewesen. Jetzt hat der Topmodeltraum sie doch nochmal gereizt - ihre Kamerascheu ist abgelegt.

Die Entscheidung scheint richtig gewesen zu sein, denn schon jetzt wird sie unter den Kandidatinnen als Favoritin gehandelt. Beim vergangenen Unterwasser-Shooting machte sie laut Heidi Klum das beste Bild - trotz Angst vor Fischen und den Tauchgängen. Bei der Umfrage im Internet belegt die Schöne aus der Hansestadt derzeit Platz 6. Sollte es mit dem Modeln nicht klappen, wird sie genau wie Sabrina eine Ausbildung zur Krankenschwester machen.

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