Radserie : Die Heimat erkunden: Greifswald und Klosterruine Eldena

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30. August 2015, 09:00 Uhr

Die Tour um die malerische Hansestadt am Greifswalder Bodden der Ostsee führt zunächst entlang des Flüsschens Ryck bis zu dessen Mündung am Fischerörtchen Wieck, vorbei an der aus Bildern Caspar David Friedrichs bekannten Klosterruine Eldena durch das Waldgebiet des gleichnamigen Naturschutzgebiets und in einem Bogen südlich der Stadt wieder nach Greifswald zurück.

Vom Bahnhofsvorplatz in Greifswald halten wir uns etwas links und überqueren die Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt. Schräg links geht es hinauf auf die Wallanlagen, auf denen wir parallel zu dem Wassergraben und auch zu Resten der alten Stadtbefestigung die gesamte südliche Altstadt umradeln können.

Auf dem Wall kommen wir zum Mühlentor und radeln durch die Grünanlagen, die Friedrich-Löffler-Straße überquerend zum Hansering, den wir zum Hafen und Fangenturm hin ebenfalls überqueren. Über die Fußgängerbrücke können wir einen Abstecher zur anderen Uferseite machen. Ansonsten geht es vom Fangenturm nach rechts auf den uferbegleitenden Radweg des Flüsschens Ryck. Dieser Weg führt uns zum Ortsteil Wieck an der Mündung des Flusses. Bei der Straße An der Mühle können wir nach rechts einen kleinen Abstecher zur Bockwindmühle Eldena machen. Über die Holzzugbrücke können wir einen Abstecher in den Ort Wieck unternehmen. Dann geht es auf dem Boddenweg vorbei am Strandbad bis zur Hauptstraße (Wolgaster Landstraße), an der wir uns rechts halten und alsbald die Klosterruine Eldena passieren.

Wir verlassen die Wolgaster Straße links in die Hainstraße, die an das Naturschutzgebiet Eldena heranführt. Der Europäische Fernwanderweg E 9 führt durch das Gebiet. Am Ende der Hainstraße fahren wir links in den Wald und bleiben auf dem Waldweg, überqueren einmal den Bierbach, folgen dann dem scharfen Rechtsknick und kommen auf dem Schotterweg erneut an den Bierbach heran, wo fünf Wege sich treffen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, nach Guest zu gelangen: 1. Möglichkeit ist der Schotterweg auf den bachbegleitenden Weg bis zum Waldrand, der auf einem Doppelknickweg an die B 109 heranführt. Nach rechts geht es auf die stattliche Brücke mit ihrem Radweg über die Bahnlinie. Dann endet der Radweg, und man muss bis Diedrichshagen 200–300 Meter an der Bundesstraße fahren oder auf dem Grünstreifen schieben, bis es rechts nach Guest abgeht.

2. Möglichkeit ist, an der Waldkreuzung geradeaus auf dem Schotterweg zu bleiben, den Bierbach zu überqueren und ebenfalls den Wald verlassend an die B 109 zu kommen. Nach rechts folgen wir dem Radweg, bis nach links die Moritz-Becher-Straße abgeht. Diese fahren wir durch, passieren ein Solarfeld und die Bahngleise und kommen in Guest an.

Von hier geht es durch den Wald nach Weitenhagen weiter. Dort überqueren wir die Kreuzung im Wald und auch die am Waldrand im Ort in Richtung Helmshagen. Wir kommen an eine Verkehrsstraße, die wir in Richtung Gewerbegebiet überqueren und nach Helmshagen II gelangen, wo wir an der T-Kreuzung uns links halten und am Ortsende rechts auf den asphaltierten Plattenweg biegen. Die nächste T-Kreuzung fahren wir rechts zum Hinrichshagener Buchenberg. Wir kommen an die Hauptstraße, in die wir nach rechts einbiegen und über die Brücke die Bundesstraße überqueren. Die Chausseestraße und die Loitzer Landstraße fahren wir entlang, bis rechts die Verlängerte Scharnhorststraße uns als Fahrradstraße nach Greifswald hineingeleitet

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Das Buch „Mecklenburg-Vorpommern – Die schönsten Radtouren“ vom Ellert & Richter Verlag (240 Seiten) ist ein idealer Begleiter für alle Radbegeisterten. Erhältlich ist es unter anderem im Buchhandel und den Geschäftsstellen ihrer Tageszeitung .

Greifswald – Wieck – Guest – Weitenhagen – Helmshagen – Hinrichshagen – Greifswald. Streckenlänge: ca. 30 km. Dauer: 3 Stunden.

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