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Mecklenburg-Vorpommern

24. November 2017 | 02:45 Uhr

Die Grenzschutzgruppe 9

vom

svz.de von
erstellt am 27.Jun.2013 | 09:58 Uhr

Die Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) ist eine Spezialeinheit der Bundespolizei zur Bekämpfung des Terrorismus. Sie wird bei besonders gefährlichen Missionen gerufen, zum Beispiel, wenn es um bewaffneten Widerstand oder Sprengstoffe geht. Zur Einheit gehören auch Präzisionsschützen, Taucher und Fallschirmspringer.

Zu ihrer Personalstärke heißt es lediglich: dreistellig; in Medien ist von 250 bis 300 Mann die Rede. Die GSG 9 wurde 1972 gegründet – nach dem Überfall eines palästinensischen Terrorkommandos auf die israelische Mannschaft während der Olympischen Spiele in München.

Einen internationalen Ruf erwarb sich die Einheit am 17. Oktober 1977 bei der Befreiung von Geiseln aus der Lufthansa-Maschine „Landshut“ in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. In düsterer Erinnerung blieb dagegen der Einsatz in Bad Kleinen. Die GSG 9 nimmt heute auch an Auslandsmissionen von EU und Vereinten Nationen teil. Sitz der Einheit ist Sankt Augustin bei Bonn.

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