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„Land Fleesensee“ in Göhren-Lebbin : Die Geschäfte laufen gut

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Ferienanlage „Land Fleesensee“: Gäste bleiben länger, Umsatz gestiegen

svz.de von
erstellt am 04.Mär.2017 | 08:00 Uhr

Die Betreiber der Ferienanlage „Land Fleesensee“  in Göhren-Lebbin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) haben zwei Jahre nach dem Eigentümerwechsel ihre Geschäfte ausgebaut. Es wurden zwar etwas weniger Gäste gezählt, aber der Umsatz und die Zahl der Übernachtungen sind gestiegen, wie Jörg Lindner als Geschäftsführer der 12.18. Investment Management GmbH (Düsseldorf) gestern  erklärte. So gab es in den drei Hotelanlagen 274 000 Übernachtungen, rund 6000 mehr als 2015. Der Umsatz sei um fünf Prozent auf 29,5 Millionen Euro gestiegen.

„Land Fleesensee“ liege damit im Trend, sagte Lindner mit Blick auf die Terrorgefahr und den Einbruch im Tourismusgeschäft in der Türkei und Nordafrika. „Wir und die TUI-Gruppe sind sehr zufrieden“, sagte Lindner. Anlass war der jährliche Empfang, zu dem mehrere Hundert Gäste zum „Grünkohlessen“ erschienen. „Der Rückgang der Gästezahlen erklärt sich so, dass das Schlosshotel  2016 drei Monate geschlossen war, weil es komplett renoviert und modernisiert wurde.“

Durch Investitionen von rund zehn Millionen Euro habe man die Urlaubsqualität in Göhren-Lebbin gesteigert und im Schloss auch höhere Zimmerpreise durchsetzen können. 2017 wolle man die wirtschaftliche Lage „konsolidieren“.

Das 550 Hektar große „Land Fleesensee“ war im Mai 2000 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) eröffnet worden. Zu der Anlage gehören drei Hotels mit insgesamt 1600 Betten, Hafen, Spaßbad und  weitläufige Golf- und Sportanlagen. Das Resort, zu dem auch der erste deutsche Robinson-Club gehört, wird zu den größten Urlaubs- und Freizeitanlagen in Deutschland gezählt. Die Anlage war wegen Finanzproblemen der Anfangsbetreiber mit einem Immobilienfond Ende 2014 an das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und die Lindner Investment Management GmbH verkauft worden. Lindner hatte sich später in 12.18. Investment Management GmbH umbenannt.

Für 2017 wurde für Göhren-Lebbin, wo sich Prominenz aus Sport und Medien beim Golf trifft, eine Zusammenarbeit mit Fernsehkoch Johann Lafer vereinbart.

Die Betreiber haben weitere touristische Großprojekte im Nordosten. So begann in Waren der  Bau des rund 40 Millionen Euro teuren „Maremüritz“, einer größeren Hotel-Appartementanlagen mit Restaurant, Sportboothafen und Wellnesseinrichtungen. Die Düsseldorfer kauften auch die Ferienanlage „Weiße Wiek“ im Ostseebad Boltenhagen (Kreis Nordwestmecklenburg), die aus zwei Hotels mit Yachthafen besteht und ausgebaut werden soll.

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