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Mecklenburg-Vorpommern

24. November 2017 | 16:18 Uhr

Die Alterspyramide dreht sich um

vom

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2013 | 11:38 Uhr

Die Alterspyramide zeigt als grafische Darstellung die Altersstruktur einer Bevölkerung, getrennt nach Frauen und Männern.

Um 1910 hatte die Alterspyramide tatsächlich noch Pyramidenform, und daher stammt auch der Name: Junge Menschen bildeten den Fuß der Pyramide, die Zahl der Angehörigen eines Jahrgangs nahm mit steigendem Alter ab. Rund 100 Jahre nach der perfekten Pyramidenform ist der Jugendsockel fast verschwunden, ihm gegenüber stehen immer mehr Ältere. Die Pyramide ist auf dem Weg, sich auf den Kopf zu stellen.

Dies hat entscheidenden Einfluss auf die Sozialsysteme und wirkt sich unter anderem auf die gesetzliche Rentenversicherung aus: Immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentenempfängern gegenüber. Das Statistische Bundesamt geht in seiner 12. Bevölkerungsvorausberechnung davon aus, dass 2060 jeder Dritte älter als 65 Jahre sein wird, heute sind es 20 Prozent. Jeder Siebente soll 2060 80 Jahre oder älter sein.


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