Dialog statt Funkstille

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08. November 2007, 09:39 Uhr

Die Kanzlerin macht keine Zugeständnisse. Sie verteidigt ihre Regierungspolitik. Merkels Auftritt bei den Metallern, ein Bekenntnis zum Festhalten am Reformkurs. Keine Abstriche bei der Rente mit 67, Beitragssenkungen statt mehr Geld fürs Arbeitslosengeld I, erneut die Absage an einen Mindestlohn. Bei Gerhard Schröder hätte all das wohl wie ein Basta geklungen. Und er hätte damit den Zorn der Gewerkschafter auf sich gezogen - ganz anders Merkel. Sie bleibt zwar in der Sache hart, stellt jedoch in erster Linie die Gemeinsamkeiten heraus. Wer bei ihr die Zwischentöne hört, erkennt, dass sie bei allen Differenzen Brücken zu den Gewerkschaften bauen will - Dialog statt Funkstille. Ein Ansatz, der zum pragmatischen Kurs des neuen Führungsduos bei der IG Metall passt. Die Zeiten scharfer Töne scheinen erst einmal vorüber. Und je stärker sich die SPD DGB, IG Metall & Co. annähern, desto mehr wird auch die Kanzlerin um einen vertrauensvollen Umgang mit den Gewerkschaftsbossen bemüht sein. Es steckt auch strategisches Kalkül dahinter, wenn die Kanzlerin betont, Deutschland brauche starke Gewerkschaften.

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