Gottesdienst im Schweriner Dom : Diakonie im Land hat neuen Chef

Ein Kreuz zum Amtsantritt: Propst Karl-Matthias Siegert, Landesbischof Gerhard Ulrich und Pastor Hubertus Hotze führten Landespastor Paul Philipps ein (v.l.).
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Ein Kreuz zum Amtsantritt: Propst Karl-Matthias Siegert, Landesbischof Gerhard Ulrich und Pastor Hubertus Hotze führten Landespastor Paul Philipps ein (v.l.).

Pastor Paul Philipps mit Gottesdienst im Schweriner Dom ins Amt eingeführt

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18. September 2017, 05:00 Uhr

Am 1. September hat er die Nachfolge von Martin Scriba als Landespastor für Diakonie angetreten, in einem Gottesdienst im Schweriner Dom wurde er gestern offiziell in sein Amt eingeführt: Paul Philipps. Der neue Landespastor, berufen für acht Jahre, stehe mit seiner Offenheit und seiner klaren Orientierung am Glauben für die Weite und die Offenheit der Kirche insgesamt, sagte der Landesbischof der Nordkirche, Gerhard Ulrich, vor rund 300 Gästen.

Philipps ist in Hamburg aufgewachsen, hat in Göttingen und Hamburg Theologie studiert. Der 54-Jährige war Pastor in Hamburg-Nettelnburg und später in der Arbeitsstelle Personalentwicklung im Nordelbischen Kirchenamt tätig. Seit 2005 leitete er das Predigerseminar in Ratzeburg.

Als Landespastor führt Philipps gemeinsam mit zwei weiteren Vorständen den Landesverband des Diakonischen Werkes. Unter dem Dach der Diakonie kümmern sich etwa 14 000 Mitarbeiter in mehr als 1000 Diensten und Einrichtungen um die sozialen Bedürfnisse der Menschen im Land. Das Angebot reicht von der Kinderbetreuung und der Unterstützung bei Suchtproblemen bis zur Altenhilfe und Behindertenarbeit.

„Die Kirche in der Welt braucht die Diakonie, weil sie das Wort von der Liebe und der Barmherzigkeit braucht“, betonte Landesbischof Ulrich bei der Amtseinführung von Philipps. „Wir bleiben nicht für uns, sondern mischen uns ein, setzen uns ein mit unserer Diakonie für Teilhabe und für ein gerechtes Sozialsystem.“

Der neue Landespastor nannte in seiner Predigt die Hinwendung zum Menschen die Basis allen diakonischen Handelns. Philipps erinnerte an die Heilung eines Aussätzigen, dem Jesus die Hand ausgestreckt und geholfen habe.

In einem Grußwort bezeichnete Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) das Diakonische Werk als einen unverzichtbaren Partner im Land. Sie setze auch künftig auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, so die Ministerin.

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