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Mecklenburg-Vorpommern

19. August 2017 | 07:40 Uhr

DFB wegen Geisterspiel verklagt

vom

Rostock | Viele Fußball-Fans sind stinksauer, dass sie am Sonntag die Partie des FC Hansa Rostock gegen die SG Dynamo Dresden nicht im Stadion verfolgen dürfen. Rund 700 von ihnen demonstrieren dagegen während des Spiels vor den Stadiontoren. Der 69-jährige Gerd Autrum ging sogar noch weiter: Er versuchte, beim Amtsgericht Frankfurt per Einstweiliger Verfügung gegen den DFB zu erreichen, dass das "Geisterspiel" ausgesetzt wird. Sein Hauptgrund: Er könne als normaler Zuschauer "nicht für die Ordnungswidrigkeiten bzw. die Straftaten Dritter bestraft werden". Ein entsprechender Antrag wurde allerdings vom Gericht gar nicht erst angenommen - wegen fehlender Rechtsgrundlage. Auch dem anschließenden Gang zum DFB-Sportgericht blieb der Erfolg verwehrt: Zum einen sei der Rentner aus Hohenfelde bei Bad Doberan bei dieser Einrichtung gar nicht erst antragsberechtigt. Zudem sei eine Beschwerde gegen ein bereits rechtskräftiges Urteil - der FC Hansa hatte der Entscheidung bereits am Tag der Verkündung zugestimmt - aussichtslos. Gerd Autrum zieht seine Konsequenz: Nach rund fünf Jahren gibt er seine Dauerkarte zurück. "Das tu ich mir nicht mehr an…"

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erstellt am 16.Dez.2011 | 12:06 Uhr

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