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Mecklenburg-Vorpommern

15. Dezember 2017 | 05:43 Uhr

Der Winter hat das Land im Griff

vom

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2012 | 06:02 Uhr

Rostock | Deutschland versinkt im Schnee: Zum zweiten Advent haben Eis, Schnee und Sturm den Deutschen ein extrem winterliches Wochenende beschert. Lifte und Langlaufpisten in den Wintersportgebieten waren gut ausgelastet. Dichtes Schneetreiben hat auch Mecklenburg-Vorpommern am Wochenende in eine Winterlandschaft verwandelt.

Trotz glatter Straßen gab es nur wenige Unfälle. Die Menschen, die schon gestern morgen unterwegs sein mussten, passten ihre Fahrweise den Witterungsverhältnissen an. Und auch, als der Schnee in einigen Landesteilen in Regen überging, blieb es auf den Straßen ruhig. Die Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg meldeten zusammen lediglich 50 Glätte-Unfälle. Alle gingen glimpflich aus, es blieb zumeist bei Blechschäden. Der Wind blies mancherorts kräftig, was die Gefahr von Verwehungen mit sich brachte. Straßen mussten aber nicht gesperrt werden, wie es hieß. Polizei empfahl, das Auto möglichst stehen zu lassen. Autofahrer benötigten für die Fahrt Berlin-Schwerin zum Teil bis zu fünf Stunden. Die meisten Züge fuhren normal.

In Osteuropa dagegen erfroren mehrere Menschen. In Moskau fielen wegen Schnee und Eisregen etliche Flüge auf den internationalen Flughäfen aus. „In diesem härtesten Winter seit 20 Jahren in Russland sind in Moskau bereits mindestens sechs Menschen erfroren“, sagte ein Sprecher des Zivilschutzministeriums der Agentur Interfax.

In Tschechien erforen am Wochenende drei Menschen, wie die Agentur CTK am Sonntag meldete. Eine 47-jährige Obdachlose wurde tot auf der Bank eines Busbahnhofs in der osttschechischen Stadt Roznov pod Radhostem gefunden. Im Norden des Landes erfroren zudem ein 67 und ein 58 Jahre alter Mann im Freien. In Bulgarien waren gestern mindestens elf Orte ohne Strom.

Unklar blieb gestern, ob die Schulbusse heute überall pünktlich fahren. Schüler, die ihre Schulen wegen widriger Witterungsverhältnisse nicht erreichen können, sind entschuldigt, teilte das Bildungsministerium mit. Bei schwierigen Wetterverhältnissen sollen die Eltern entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken oder nicht. Die Schulen seien aber geöffnet, der Unterricht finde statt.

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