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Mecklenburg-Vorpommern

18. Oktober 2017 | 15:17 Uhr

Der Pannen-Transporter von der A 20

vom

svz.de von
erstellt am 13.Dez.2012 | 07:58 Uhr

Greifswald/Lubmin | Auf seinem Weg durch Vorpommern hat ein Schwerlasttransporter mehrere Nadelöhre zu passieren gehabt - bislang nicht immer erfolgreich. Seit der Abfahrt von der Autobahn 20 Richtung Greifswald am Mittwochmorgen zieht der mit einem 50 Meter langen, über 100 Tonnen schweren Eisenschornstein beladene Lkw eine Schadensspur hinter sich her, wie die Polizei gestern mitteilte. Zuletzt streifte der aus Niedersachsen stammende Transporter wegen seiner Überlänge eine Laterne am Ortseingang Greifswald, nun soll er zumindest bis zum Abend eine Pause einlegen.

Der Transport sei für Lubmin bestimmt und auch genehmigt gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Das bedeute, dass Experten die Fahrtroute gecheckt und für den überlangen Lkw als geeignet angesehen hatten. Aber schon an der Abfahrt der Autobahn für die letzten Kilometer bis Lubmin passierte das erste Malheur: der Lkw blieb zwischen den Leitplanken stecken.

Beide Richtungen blockiert

Zunächst blockierte das Fahrzeug die Spuren in beide Richtungen: auf die und von der Autobahn. Durch vorsichtiges Manövrieren konnte dann der Verkehr zunächst wenigstens in einer Spur am Hindernis vorbeigeführt werden. Stunden später, nach dem Abbau behindernder Leitplanken, machte sich dann der Lkw erneut auf den Weg.

Trotz Polizeischutzes, der ohnehin für den Schwerlasttransport ab der Autobahn vorgesehen war, kam es dann erneut zum Stopp. "Erst kollidierte der Lkw mit seinem Begleitfahrzeug, später dann auch noch mit einem Lichtmast", sagte die Polizeisprecherin. Der Schaden betrage mittlerweile mehrere tausend Euro.

Bis zum späten Donnerstagabend sollte der Lkw-Fahrer pausieren, bevor er die letzte Etappe quer durch Greifswald nach Lubmin in Angriff nimmt. Dann gebe es auch weniger Behinderungen mehr für den Berufsverkehr, sagte die Polizeisprecherin. Wie viele Nadelöhre der fahrende Schornstein noch passieren müsse, könne sie nicht sagen.

In Schwierigkeiten geriet auch ein Lkw auf der A 24. Am frühen Donnerstagmorgen war der Fahrer aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug ins Schleudern geraten und dann mit einem Auto zusammengestoßen, wie die Polizei in Ludwigslust mitteilte. Das Auto sei anschließend gegen die Mittelleitplanke geprallt. Das Unfallopfer wurde wenig später in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Für die Bergungsarbeiten musste die linke Spur in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt werden.

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