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Chronologie : Der Bau der A14 von Magdeburg nach Schwerin

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erstellt am 08.Jan.2014 | 15:28 Uhr

Der Bau der A14 von Magdeburg nach Schwerin ist derzeit eines der größten Verkehrsprojekte in Deutschland. Die 155 Kilometer lange Trasse soll rund 1,25 Milliarden Euro kosten und 2020 in Betrieb gehen. Der Verlauf der jüngsten Ereignisse: 

4.8.2011: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gibt in Berlin den Startschuss für den ersten Teilabschnitt in Sachsen-Anhalt. Die Finanzierung sei, unter anderem mit Geld der EU, gesichert. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) spricht von einem Durchbruch.

30.11.2011: Der Bau der Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin beginnt. Bundesverkehrsminister Ramsauer, Regierungschef Haseloff und Verkehrsminister Thomas Webel (beide CDU) setzen den ersten Spatenstich für einen knapp sechs Kilometer langen Abschnitt bei Colbitz. Der Abschnitt soll auch als Ortsumfahrung nutzbar sein und Ende 2014 in Betrieb gehen.

1.11.2012: In Mecklenburg-Vorpommern kommen die Arbeiten für die Autobahn voran. Am Autobahndreieck Schwerin wird der erste Spatenstich für ein 16 Kilometer langes Teilstück bis nach Grabow gesetzt. Die Fertigstellung des Abschnitts wird für Sommer 2015 geplant.

3.5.2013: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig weist eine Klage der Umweltschutzorganisation BUND gegen einen geplanten Abschnitt in der Brandenburger Prignitz ab. Auch die Argumentation, die Trasse sei wegen eines zu geringen Verkehrsaufkommens grundsätzlich gar nicht notwendig, wird von den Bundesrichtern nicht geteilt.

28.10.2013: Die Arbeiten für die A14 beginnen nun auch auf dem Gebiet von Brandenburg. Mit einem symbolischen Spatenstich beginnen sie an einem zwölf Kilometer langen Stück zwischen Karstädt und Groß Warnow für rund 100 Millionen Euro. Dieser Abschnitt soll 2015 fertig sein.

8.1.2014: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig kippt die Planung für einen Abschnitt zwischen Colbitz und Dolle. Die Planer hätten die Folgen einer von der Bundeswehr geplanten Übungsstadt unweit der Trasse für die Umwelt nicht ausreichend einbezogen, zudem hätten Änderungen während der Planung neue Untersuchungen notwendig gemacht.

 

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