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Wally und Skippy vereint : Der Ausreißer ist zurück

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Wally“ und „Skippy“ können nun wieder zusammen spielen

von
erstellt am 31.Jul.2015 | 21:00 Uhr

Die Ausreißtour des Känguru-Jungen Wally hat ein gutes Ende genommen. Das am Donnerstag aus einer Zucht in Lübtheen ausgebüxte Beuteltier ist nach Angaben der Polizei wieder zurück. Der Besitzer entdeckte es gestern Vormittag wohlbehalten auf seinem Grundstück. Das etwa 90 Zentimeter große Känguru fand den Heimweg offenbar selbst.

Der Besitzer hatte sich zunächst Sorgen gemacht, dass das zweieinhalb Jahre alte Jungtier überfahren werden oder Wölfen zum Opfer fallen könnte. Die Polizei war am Donnerstagnachmittag offiziell bei der Suche nach Wally hinzugezogen worden. Das Tier war Stunden zuvor am linken Fahrbandrand sitzend von einer Autofahrerin am Ortseingang von Belsch gesehen und fotografiert worden. Der Halter der Tiere berichtete gegenüber SVZ, dass Wally plötzlich wieder vor dem Grundstück aufgetaucht sei. Zuerst habe er gedacht, dass das andere Känguru mit Namen Skippy auch noch ausgebüxt sei. Es sei nicht ganz einfach gewesen, den Ausreißer wieder auf das Grundstück zu bekommen, ohne einen zweiten Ausreißer zu haben. Schließlich habe er Wally aber den richtigen Weg zeigen können. Die beiden Kängurus stammen von anderen Privatzüchtern ab. Der Halter, der seinen Namen nicht öffentlich genannt sehen will, betrachte seine beiden Beuteltiere als eine Art Haustiere. Und das, obwohl die Kängurus auch für ihn nicht besonders zutraulich seien. Beuteltiere büxen immer wieder mal aus: So entkam 2010 ein Känguru aus dem Wolgaster Tierpark und wurde in Kröslin wieder eingefangen. 2009 wurde ein Känguru auf dem Campingplatz Perlin (Nordwestmecklenburg) wieder eingefangen.


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