Streik von GEW und verdi : Demonstration und Kundgebung in Güstrow

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Die staatlichen Schulen im Nordosten sind mit den Warnstreiks in drei Landkreisen sowie in Rostock und Schwerin flächendeckend bestreikt worden. Auch in mehreren Landesämtern legten die Beschäftigten die Arbeit nieder.

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06. März 2015, 11:29 Uhr

Die erste Welle der Warnstreiks im öffentlichen Dienst Mecklenburg-Vorpommerns hat heute ihren Höhepunkt erreicht. Etwa 2500 Gewerkschaftsmitglieder zogen in Güstrow mit Transparenten und Trillerpfeifen zum Marktplatz, um ihren Forderungen nach mehr Geld und Sicherheit in der betrieblichen Altersversorgung Nachdruck zu verleihen. Die meisten Teilnehmer waren - wie in den

Vortagen in den östlichen Landkreisen - Lehrer. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die rund 6000 Beschäftigten an den 310 Schulen in Rostock und Schwerin sowie den Kreisen Rostock, Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Nach Angaben der GEW wurde mehr als die Hälfte der Schulen in diesem Bereich bestreikt. Die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner sagte, die hohen Teilnehmerzahlen in Güstrow sowie zuvor in Altentreptow und Grimmen zeigten, wie wichtig den Lehrkräften ein guter Tarifabschluss sei. Dies stärke den Gewerkschaften für die nächste Verhandlungsrunde den Rücken.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zudem die rund 500 Mitarbeiter von Landesämtern sowie Autobahn- und Straßenmeistereien zum Warnstreik aufgerufen.

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