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Die Linke : Demonstration für Abzug aus Afghanistan

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Vor zehn Jahren beschloss der Bundestag den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Am Mittwoch forderte die Linke in MV bei landesweiten Protesten den Abzug deutscher Soldaten vom Hindukusch.

svz.de von
erstellt am 16.Nov.2011 | 08:07 Uhr

Vor zehn Jahren beschloss der Bundestag den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Am Mittwoch forderte die Linke in Mecklenburg-Vorpommern bei landesweiten Protesten den Abzug deutscher Soldaten vom Hindukusch. Für ein Ende des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan haben rund 30 Abgeordnete und Mitarbeiter der Linke- Landtagsfraktion am Mittwochmorgen vor dem Schweriner Schloss demonstriert. Nach zehn Jahren Krieg in Afghanistan sei die Bilanz desaströs, sagte der Landesgeschäftsführer der Linken in Mecklenburg-Vorpommern, Kay Spieß. Am Hindukusch sei kein Frieden eingezogen, der zivile Aufbau des Landes nicht vorangekommen.
„Bundeswehr raus aus Afghanistan - zivil helfen!“, verlangten die Politiker. Vor zehn Jahren, am 16. November 2001, hatte der Bundestag den Einsatz in Afghanistan beschlossen.
Neben Schwerin waren am Mittwoch Aktionen der Linken auch in acht anderen Städten des Landes angekündigt worden, darunter in Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg. In Wismar wurde eine Plakatausstellung des Bundestags zum Thema Bundeswehreinsatz in Afghanistan eröffnet. In Neustrelitz war am Nachmittag ein „Protestmarsch der Trauer“ geplant.
Nach Angaben der Linken sind in den vergangenen zehn Jahren in Afghanistan zehntausende Einheimische getötet oder verletzt worden.

Mehr als 3000 ISAF-Soldaten, darunter 53 Bundeswehrangehörige, seien ums Leben gekommen. Auch Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) hat sich wiederholt für einen Abzug deutscher Truppen aus dem Land ausgesprochen.

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