zur Navigation springen

Hansa Rostock : „Da muss man die Reißleine ziehen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sport-Vorstand des FC Hansa geht auf Trainersuche und darf sich keinen Fehlschuss mehr erlauben

Neben Finanzsorgen und Ärger mit Randalierern haben den in die Drittklassigkeit abgestürzten einstigen Fußball-Bundesligisten FC Hansa nun auch die sportlichen Probleme eingeholt. Trainer Andreas Bergmann wurde am Mittwochabend unmittelbar nach der peinlichen 1:2-Pleite gegen den 1. FC Neubrandenburg im Halbfinale des Landespokals gefeuert.

Die Pokalpleite und die Trennung von den Trainern – neben Bergmann muss auch Assistent Andreas Reinke seinen Stuhl räumen – kommt dem klammen Club teuer zu stehen. 125 000 Euro Antrittsprämie für den DFB-Pokal fehlen, sofern Hansa nicht wider Erwarten doch noch den vierten Rang in der 3. Liga erreicht. Dem hängt man sechs Spieltage vor Saisonschluss um immerhin fünf Punkte hinterher. Bergmann und Reinke haben noch bis zum 30. Juni 2015 datierte Verträge.

„Die Pokalniederlage war der negative Höhepunkt in diesem Jahr, in dem wir bislang kein einziges Heimspiel gewonnen haben. Wenn man ein Minimalziel nicht erreicht und ein Spiel gegen einen Fünftligisten – egal wie es läuft – nicht gewinnt, muss man die Reißleine ziehen“, erklärte Sportvorstand Uwe Vester, der den Trainerrauswurf gemeinsam mit Vorstandschef Michael Dahlmann entschieden hatte.

„Wir haben für verschiedene Situationen einen Plan B im Kopf. Und so ist es dann auch abgelaufen. Wir wären ja auch schlecht beraten, wenn wir impulsive Entscheidungen treffen würden“, sagte Dahlmann.

Das Scheitern von Bergmann will das Duo aber nicht als Scheitern des Projektes FC Hansa verstehen. „Wir haben eine eindeutige Philosophie, wie wir Fußball spielen wollen und wie die Mannschaft entwickelt werden soll. Davon rücken wir nicht ab, und dafür suchen wir das geeignete Personal“, so der Vereinschef.






zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen