zur Navigation springen
Mecklenburg-Vorpommern

22. August 2017 | 01:54 Uhr

Neubrandenburg : Comeback für Karl Marx?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Linkspartei will Denkmal für Philosophen in Neubrandenburg

Die Linkspartei in Neubrandenburg bleibt im Umgang mit einem Karl-Marx-Denkmal hartnäckig. „Unser Ziel ist, dass Marx bald wieder in der Stadt zu sehen ist“, sagte der Geschäftsführer der linken Stadtfraktion, Dieter Kowalick, gestern.

Die vor 15 Jahren abgebaute Bronzefigur sei als Denkmal eingestuft und müsse wieder öffentlich zu sehen sein. Dazu sei heute ein kommunalpolitisches Forum zum Thema „Denkmalschutz und Stadtentwicklung – was bedeutet Karl Marx den Neubrandenburgern“ geplant.

Die 2,20 Meter hohe Bronzefigur, die aus dem Jahr 1969 stammt, dominierte in der DDR-Zeit den Markt in Neubrandenburg. Das Marx-Denkmal wurde 1995 versetzt und 2001 aus technischen Gründen abgebaut. Es lagert laut Kowalick im Depot. Vor sechs Monaten hatte die Mehrheit der Stadtvertreter die schnelle Wiederaufstellung abgelehnt. Der Umgang mit Denkmälern solle aber später bei der Neugestaltung der Innenstadt nochmal beraten werden, hieß es. Die Linke hat mit 12 die meisten Sitze im Stadtparlament in Neubrandenburg. Insgesamt hat das Parlament 42 Sitze.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen