Gemeinnnützigkeit infrage gestellt : Caffier gegen Robin Wood

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Nach der Blockade-Aktion gegen den Atommülltransport nach Lubmin stellt Innenminister Lorenz Caffier die Gemeinnützigkeit von Robin Wood infrage: "Ich will wissen, ob sich die Organisation von der Aktion distanziert."

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19. Dezember 2010, 08:13 Uhr

Schwerin | Nach der Blockade-Aktion gegen den Atommülltransport nach Lubmin stellt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) die Gemeinnützigkeit von Robin Wood infrage. Zwei Umweltaktivisten hatten sich vor dem Ziel an die Gleise gekettet, den Zug damit gestoppt und den Polizeieinsatz um sechs Stunden verlängert. "Da werden Steuergelder doppelt verbraten. Erstens durch die Steuervergünstigung für den Verein und zweitens durch die Kosten für den Polizeieinsatz", sagte Caffier am Wochenende. "Ich will wissen, ob die beiden Mitglieder bei Robin Wood sind. Und ich will wissen, ob sich die Organisation von der Aktion und den daraus resultierenden Gefährdungen distanziert", so Caffier. Danach wolle er entscheiden, ob er die Gemeinnützigkeit überprüfen lasse.

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