Hintergrund : Bundesweite Vorreiterrolle

Mecklenburg-Vorpommern hat den Impuls dazu gegeben, dass bundesweit über einen Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung für minderjährige Opfer von Sexual- und Gewaltstraftaten diskutiert wird.

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29. November 2014, 16:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern hat den Impuls dazu gegeben, dass bundesweit über einen Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung für minderjährige Opfer von Sexual- und Gewaltstraftaten diskutiert wird. Inzwischen liegt dafür ein Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums vor. Bislang gibt es nur vereinzelt Länder wie MV, Rheinland-Pfalz oder Niedersachsen, in denen junge Opfer vor, während und nach ihrer Zeugenaussage professionell begleitet werden. „Der Opferschutz ist damit in Deutschland im Jahr 2014 weiter gestärkt worden“, so Uta-Maria Kuder, Justizministerin von MV (CDU). Ihr Ministerium hatte 2010 ein entsprechendes Modellprojekt gestartet. Mittlerweile ist das für die Opfer kostenlose Angebot fester Bestandteil der Justiz und wird flächendeckend angeboten. Seit 2010 wurden so 190 Kinder und Jugendliche im Nordosten betreut.

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