zur Navigation springen

Hoher Besuch : Bundespräsident Steinmeier zu Antrittsbesuch im Nordosten

vom

Zum zweiten Mal in diesem Jahr erhält MV Besuch eines Bundespräsidenten. Für Joachim Gauck war es der Abschieds-, für Nachfolger Frank-Walter Steinmeier ist es der Antrittsbesuch. Beide Besuche aber unterscheiden sich nicht in einem wesentlichen Ziel.

svz.de von
erstellt am 18.Jul.2017 | 11:20 Uhr

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Dienstag in Schwerin seinen Antrittsbesuch begonnen. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) empfing das Staatsoberhaupt am Morgen vor der Staatskanzlei.

Mecklenburg-Vorpommern ist das sechste Bundesland, dem er seit der Amtsübernahme seine offizielle Aufwartung macht. Wie bei seinem Vorgänger Joachim Gauck, der noch wenige Tage vor dem Amtswechsel Mitte März das Küstenland besucht hatte, stehen Stationen in beiden Landesteilen auf dem Besuchsprogramm.

Zum Auftakt trifft sich Steinmeier am Vormittag mit Mitgliedern der Landesregierung zum Gespräch. Laut Bundespräsidialamt folgen danach Begegnungen mit Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) und dem Kinder- und Jugendrat der Landeshauptstadt sowie ein gemeinsames Mittagessen mit Vertretern des Landtags.

Am Nachmittag besucht Steinmeier eine Werft in Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung, wo eine Diskussionsrunde zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ geplant ist. Am Abend will er bei der Verleihung des Landes-Engagementpreises sprechen. Für Mittwoch sind dann unter anderem eine Floßfahrt auf Randow und Uecker sowie ein Treffen mit Unternehmern aus Vorpommern vorgesehen.

Frank-Walter Steinmeier hatte seine Antrittsbesuche in den 16 Bundesländern Ende April in Bayern begonnen. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes gehört es zu den vorrangigen Zielen dieser als Deutschlandreise bezeichneten Reihe, die Werte der Demokratie zu stärken und mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern über die Verteidigung dieser Errungenschaften zu diskutieren. Die Stärkung von Demokratie und Bürgersinn war zuvor auch schon ein wesentliches Anliegen Gaucks.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen