Hohe Spritpreise führen zu Konsequenzen in Dienststellen : Bundespolizei in MV muss Kraftstoff sparen

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Auch die Bundespolizei in MV ist zum Spritsparen verdonnert worden. Die Dienstwagen sollen künftig etwa bei Fortbildungen stehen gelassen werden, wenn auch die Fahrt mit dem Zug möglich ist.

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25. Mai 2011, 08:22 Uhr

Schwerin/Bad Bramstedt | Auch die Bundespolizei in MV ist zum Spritsparen verdonnert worden, bestätigte gestern Polizeisprecher Matthias Menge. "Wir prüfen, wie wir die Fahrkosten senken können", sagte er. Die Dienstwagen sollen künftig etwa bei Fortbildungsveranstaltungen stehen gelassen werden, wenn auch die Fahrt mit dem Zug möglich ist. Bei Einsätzen - beispielsweise an der polnischen Grenze - werde es dagegen keine Abstriche bei der Nutzung von Dienstfahrzeugen geben. "Sicherheit geht vor", so der Polizeisprecher.

Als Grund für die Einschnitte nannte er die hohen Spritreise, die auf den Etat im Haushalt der Bundespolizei drücken.

Nach Medieninformationen ist der Treibstoff für Dienstwagen bereits kontingentiert worden. Auf eine dreiseitige "Mitarbeiterinformation" von Bundespolizeipräsident Matthias Seeger, heißt es: "Die Bundespolizei unterliegt zurzeit strengen Sparzwängen. Dies äußert sich für Sie zunächst vor allem bei den Einschränkungen der Treibstoffbeschaffung." An der Einsatzfähigkeit lässt auch Seeger keinen Zweifel aufkommen. "Kritisch hinterfragen müssen wir jedoch, ob sonstige Fahrten, z.B. zu Besprechungen oder Verwaltungs- und Verpflegungsfahrten immer notwendig sind."

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