Todesfahrer von Möllin : Bundesanwalt nach Brief in JVA Bützow eingeschaltet

Mit einer Fußfessel auf dem Weg in den Gerichtssaal: Mohammed Ahmed H. ist wegen fahrlässiger  Tötung angeklagt. Beim Verkehrsunfall war eine 60-Jährige ums Leben gekommen.
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Mit einer Fußfessel auf dem Weg in den Gerichtssaal: Mohammed Ahmed H. ist wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Beim Verkehrsunfall war eine 60-Jährige ums Leben gekommen.

Staatsanwaltschaft Schwerin will die Ermittlungen wegen Terrorverdachts gegen einen 22-Jährigen Untersuchungshäftling an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe abgegeben.

svz.de von
22. Januar 2015, 13:01 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Schwerin will die Ermittlungen wegen Terrorverdachts gegen einen 22-Jährigen Untersuchungshäftling an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe abgegeben. Das teilte der Sprecher der Schweriner Ermittlungsbehörde, Oberstaatsanwalt Stefan  Urbanek  auf Anfrage unserer Redaktion mit. Wie unsere Zeitung gestern berichtete, soll in der Justizvollzugsanstalt Bützow ein Brief des  schwedischen Staatsbürgers mit türkischen Wurzeln abgefangen worden sein, in dem es hieß: „Es ist Chaos in Syrien. Wir müssen hin und Krieg führen.“ Der Mann befindet sich im Bützower Gefängnis, weil er im September 2014 bei Gadebusch berauscht und mit überhöhtem Tempo auf das Auto einer Frau aufgefahren sein soll. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die 60-Jährige aus Nordwestmecklenburg schwerste Verletzungen erlitt und starb. Am Mittwoch hatte der Prozess gegen ihn vor dem  Grevesmühlener Amtsgericht begonnen.

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