Waren/Schwerin : Boje statt Bombe geborgen

Kein Job für schwache Nerven: Spezialtaucher wie hier im Rhein spüren Muntion und Bomben auf.
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Kein Job für schwache Nerven: Spezialtaucher wie hier im Rhein spüren Muntion und Bomben auf.

Suche nach dritten „zylindrischen Gegenstand“ blieb dagegen erfolglos

svz.de von
23. August 2016, 21:00 Uhr

Zwei „bombenähnliche Gegenstände“ in der Müritz haben sich als harmlos entpuppt. „Es handelte sich um eine versunkene Boje und einen Schwimmkörper aus Plastik“, teilte der Leiter des Munitionsbergungsdienstes, Robert Mollitor, gestern mit. Beide Funde wurden laut Mollitor von den Spezialisten geborgen, um erneute Meldungen auszuschließen. Spezialtaucher des Munitionsbergungsdienstes waren gestern im Süden der Müritz bei Rechlin für mehrere Stunden im Einsatz, um drei verdächtige Funde zu untersuchen. Die Gegenstände wurden am Wochenende in einem als besonders „kampfmittelbelastet“ eingestuften Abschnitt zwischen Rechlin-Nord und dem Bolter Kanal gesichtet. Die Suche nach einem dritten „zylindrischen Gegenstand“ etwa 100 Meter vom Ufer entfernt in nur 1,5 Metern Tiefe blieb dagegen erfolglos. „Die Taucher haben bei den angegeben GPS-Koordinaten nichts gefunden“, erklärte Mollitor. Es könnte möglicherweise einen Fehler bei der Feststellung der Position gegeben haben. „Eine Suche auf gut Glück ergibt aber keinen Sinn. Die Müritz ist sehr groß“, erklärte Mollitor. Eine akute Gefahr besteht nach Ansicht des Leiters des Munitionsbergungsdienstes aber nicht. Der unbekannte Gegenstand liegt in einem für den Schiffs- und Bootsverkehr gesperrten Naturschutzgebiet der Müritz.

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