Alles Öko: 5. Bio-Landpartie : Blick in den Bio-Kuhstall

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Bio-Bauern der Region öffnen heute ihre Hof- und Stalltüren und lassen sich bei der Arbeit auf die Finger schauen. Die Gäste können Brot backen, Getreide mahlen, Ziegen streicheln und natürlich Käse und Wurst probieren.

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21. September 2012, 08:44 Uhr

Schwerin/Rostock | Eine hölzerne Kuh stellen die Bio-Bauern Ture Gustavs und Gaby Fiebig für die Städter auf. An dem Holzmodell können sie das Melken üben. Auch zum Buttermachen sind die Besucher auf dem Hof in Zandershagen eingeladen. Auf dem Gärtnerhof bei Wismar werden die Gäste Bio-Weizen mit der Hand aussähen. Ökologische Landwirtschaft zum Mitmachen und zum Anfassen - unter diesem Motto steht heute die Bio-Landpartie, für die 30 kleine und mittlere Bio-Betriebe im gesamten Land ihre Stall- und Hoftüren öffnen.

Hautnah können Besucher erleben wie Bio-Produzenten ihr Getreide anbauen, Brot backen oder Käse und Wurst herstellen. "Die Wenigsten wissen noch, wie aus Getreide Mehl und dann daraus Brot gemacht wird", erklärt Burkhard Roloff, Koordinator der 5. Bio-Landpartie vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Die Bio-Landpartei ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen von Höfen, die ohne chemischen Dünger, Unkraut- oder Schädlingsbekämpfungsmittel auskommen und auf denen auch seltene Schweinerassen mit schwarzen Flecken gezüchtet werden.

Von Bergen über Neubrandenburg bis nach Ludwigslust können Schaulustige in Holzbacköfen schauen, in Pilzkeller hinabsteigen sowie Ziegen, Schafe und Kühe streicheln. Nach den dramatischen TV-Bildern aus deutschen Bio-Ställen in den vergangenen Wochen sollen sich Verbraucher "ein eigenes Bild von der ökologischen Tierhaltung machen", sagt Koordinator Roloff. Es gehe auch darum, das Vertrauen in die ökologische Landwirtschaft zu stärken und regionale Angebote vorzustellen

In den Vorjahren hat das offenbar gut geklappt. Alleine auf der vergangen Landpartie schauten sich rund 7000 Gäste auf den Bio-Höfen der Region um. "Die Besucherzahlen sind stetig gestiegen", weiß Burkhard Roloff.

Schäfer, Bäcker, Fleischer und Gärtner in der gesamten Region lassen sich bei der Arbeit auf die Finger schauen und halten Überraschungen und besondere Aktionen für die Gäste parat: Trecker-Rundfahrten werden angeboten, Kürbisse geschnitzt, Kettensägen für Schauvorführungen angeschmissen. Und natürlich bieten die Öko-Landwirte in Hofläden, auf Ständen und kleinen Märkten Wurst, Käse und Säfte zum Probieren an. Eine Karte mit den teilnehmenden Bio-Höfen ist im Internet abrufbar unter: www.bund-mecklenburg-vorpommern.de

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