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Video: Eisregen und Glätteunfälle : „Bleiben Sie lieber im Haus!“

vom
Aus der Onlineredaktion

31 Glätteunfälle in Mecklenburg-Vorpommern

Eisregen und Glätte haben im Nordosten am Wochenende zu mehr als 30 Unfällen geführt. Im westlichen Landesteil krachte es bis gestern Morgen elfmal auf vereisten Fahrbahnen, wie die Polizei mitteilte. Einer der wenigen schweren Unfälle ereignete sich demnach auf der A19. Zwischen Röbel und Waren kam am Sonnabend ein Auto von der Straße ab und durchbrach einen Wildzaun. Die 36-jährige Fahrerin und ein elf Jahre altes Kind wurden schwer verletzt. Die A19 wurde zeitweise gesperrt. Die übrigen Unfälle verliefen nach Polizeiangaben glimpflicher.

Im Osten Mecklenburg-Vorpommerns zählte die Polizei am Sonnabend 20 Glätte-Unfälle zwischen 6 und 16.30 Uhr, wie ein Sprecher sagte. In Bergen auf Rügen kamen zwei Autos von den spiegelglatten Straßen ab. Fünf Menschen wurden leicht verletzt. Die A20 und die A24 wurden gesperrt. Dort rutschten bei Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und Suckow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) Autos von den spiegelglatten Fahrbahnen. Beim Großteil der Unfälle gab es nach Angaben der Polizei keine Verletzten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Sonnabend Mittag eine Unwetterwarnung herausgegeben. „Bleiben Sie im Haus!“, riet der DWD den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bis zum Abend laut Mitteilung.

Weitaus härter traf es die anderen norddeutschen Bundesländer. Dort stürzten bei Blitzeis hunderte Fußgänger, es gab bei Autounfällen zig Blechschäden. Alleine in Hamburg rückten Feuerwehr und andere Rettungsdienste binnen 24 Stunden zu 425 witterungsbedingten Einsätzen aus. In Schleswig-Holstein gab es laut den zuständigen Regionalleitstellen bis gestern Morgen mehr als 240 glättebedingte Unfälle.

blitzeis
 

 

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