zur Navigation springen

DSL-Ausbau im Amt Grabow : Bis Ende 2013 kaum noch graue Flecken

vom

Grau. Das ist die Farbe für die Gebiete im Amt Grabow, die derzeit noch nicht über ein schnelles Internet verfügen. Dank der Förderung durch den Bund und das Land seien seit Anfang 2012 drei Bereiche DSL-versorgt.

svz.de von
erstellt am 09.Mär.2012 | 12:14 Uhr

Grabow | Grau. Das ist die Farbe für die Gebiete im Amt Grabow, die derzeit noch nicht über ein schnelles Internet verfügen. Wie Diana Ottoberg, die im Amt Grabow für Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für die Themenfelder Kultur und Tourismus zuständig ist, beschreibt den aktuellen Versorgungsgrad mit Breitbandverbindungen im Amtsbereich, zu dem neben der Stadt Grabow insgesamt 13 Gemeinden gehören, als gut. Dank der Förderung durch den Bund und das Land, die mindestens 60-prozentigen Bedarf vorausgesetzt, 90 Prozent der Kosten übernehmen, seien bisher drei Bereiche vollständig abgedeckt. Das sind die Gemeinde Gorlosen mit drei Ortsteilen, die Gemeinde Prislich und die Gemeinde Zierzow. "Und das funktioniert auch sehr gut", wie Ottoberg aus eigener Erfahrung als Einwohnerin von Neese in der Gemeinde Prislich weiß - seit Anfang 2012 DSL-versorgt. "Und wir sind superglücklich damit". Es sei nicht zu viel versprochen worden. Die zugesagte Schnelligkeit von 12 000 bis 16 000 kbit/s werde in den den meisten Bereichen auch erreicht. Eine wichtige Voraussetzung für die Breitband-Förderung sind Bedarfsbekundungen von Bürgern oder Firmen, die per Fragebogen erfasst werden. Häufig genug würden diese jedoch nicht zurückgeschickt. So auch in der Gemeinde Karstädt, die sehr gern gefördert werden möchte. 2010 hatten jedoch nur 10 von 240 Haushalten geantwortet. "Wir versuchen das jetzt nochmal, die Fragebögen sind nochmal rausgegangen, diesmal aber mit einer bürgerfreundlichen Erläuterung der Gemeinde dazu." Und die Wirtschaftsförderin hofft, dass es diesmal für 60 oder mehr Prozent reicht. Allerdings bleibe nicht mehr viel Zeit, im Mai müsse der Zweckverband "Elektronische Verwaltung in MV" in Schwerin den Bedarf genehmigen. Ähnlich sieht es in Dadow aus, inzwischen ein Ortsteil von Gorlosen. Auch dort werde aber alles versucht.

Als sehr hilfreich hat es sich ansonsten immer erwiesen, wenn sich Bürger und Firmen in ihren Orten wie Gorlosen, Prislich und Zierzow für DSL stark gemacht hätten. "Dort sind die Leute von Haus zu Haus gegangen und haben selber abgefragt - weil sie es dringend brauchen." Nicht zuletzt dank solcher Initiativen werde es wahrscheinlich bis Ende 2013 kaum noch graue Flecken im Amt Grabow geben. "Da gibt es einen direkten Zusammenhang", so Diana Ottoberg.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen