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Vorkenntnisse keine Pflicht : Bis 15 PS reicht ein Charterschein aus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Urlaub kann direkt nach Einweisung und Probefahrt starten

Ob Binnengewässer oder Boddenlandschaft: Ferien auf einem Hausboot sind fast überall möglich. Mecklenburg-Vorpommern bietet mit seinen idyllischen Seen im Süden und seiner Bodenlandschaft im Norden ideale Bedingungen für einen Urlaub auf dem Wasser.

Das Gute daran: Auch unerfahrende Touristen können spontan ein Hausboot anmieten. Vorkenntnisse sind keine Pflicht, aber natürlich immer von Vorteil. „Auf vielen Gewässern in MV ist kein Sportboot-Führerschein von Nöten“, sagt Stefan Riesebeck, Experte für Hausboot-Urlaub von der Charteragentur Atlantis. Auf der Mecklenburgischen Seenplatte, dem Kummerower See, auf der Peene bis Demmin und auch auf einigen Seen in Brandenburg, lässt sich der Urlaub ohne Führerschein realisieren. Einzig entlang der Boddenküste ist der Sportbootführerschein ein Muss.

Für Boote, die eine Leistung von 15 PS nicht überschreiten, reicht grundsätzlich ein Charterschein aus. „Den bekommen die Urlauber direkt nach einer Einweisung ausgestellt“, sagt Riesebeck. Die Einweisung besteht aus einer Einführung der Technik und einer Probefahrt. Der Charterschein ist für den Zeitraum der Buchung gültig. Bei einem weiteren Urlaub muss immer wieder ein neuer Charterschein ausgestellt werden.

Die maximale zulässige Geschwindigkeit für Hausboote beträgt 12 Kilometer pro Stunde. Eine durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit liegt bei sechs bis zehn Kilometer pro Stunde. Ab einer Hausboot-Länge von mehr als 15 Metern ist auch ein Sportbootführerschein Voraussetzung. „Die meisten Hausboote sind zwischen 9 und 15 Meter lang“, sagt der Experte. Die Hausboote in MV sind ganz unterschiedlich ausgestattet. Von einer einfachen Ausstattung bis hin zu kleinen Luxus-Wohneinheiten ist alles drin. Fast alle Wasserfahrzeuge verfügen über ein Sonnendeck. „Ganz besonders begehrt sind Hausboote mit Badeplattformen“, sagt Riesebeck. Auf eine Art Terrasse lässt es sich wunderbar entspannen. „Das ist auch für Angler sehr interessant“ ergänzt er. Über eine Leiter haben die Urlauber direkten Zugang zum Wasser.

Neuester Trend sind sogenannte Bungalowboote. Sie ähneln kleinen Flößen, auf denen kleine Holzhäuser stehen. „Sie haben nicht mehr den Bootscharakter und verlocken durch einen Sinn von Gemütlichkeit“, so Riesebeck. Besonders Vorteilhaft sind sie für bewegungseingeschränkte und ältere Menschen, da sich alle Räume auf einer Ebene befinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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