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Vermisste : Bikini neue Spur im Fall Diana Ferch?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Im Zusammenhang mit der seit drei Jahren vermissten Diana Ferch aus Stralsund prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft mögliche neue Spuren. Polizisten hatten am Dienstag nach Hinweisen eines Privatdetektivs einen Schuppen in Güstrow durchsucht. Dort seien unter anderem Zettel mit sexuell anzüglichen Sprüchen sowie ein Bikini sichergestellt worden, wie ein Sprecher der Polizei in Güstrow gestern sagte. „Wir werden die Spuren mit dem Vermisstenfall Diana Ferch abgleichen“, sagte der Stralsunder Staatsanwalt Ralf Lechte. Bislang gebe es aber keine Hinweise, die einen Zusammenhang zur Vermissten ergeben.

Der „Nordkurier“ berichtete gestern, in dem verlassenen Schuppen habe eine offenbar sexuell gestörte Person möglicherweise jahrelang perverse Fantasien ausgelebt. Das hinter einer dichten Hecke in Bahnhofsnähe gelegene Anwesen befinde sich demnach nur wenige Meter von jenem Weg entfernt, auf dem die 26-Jährige nachweislich zuletzt gesehen worden war. Der Vermissten-Fall soll nun mit Hilfe der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst – Spezial: Wo ist mein Kind?“ vorankommen, die gestern im ZDF lief.

Die 26-Jährige war Ende Juni 2011 zu einer mehrwöchigen Wanderung durch Mecklenburg-Vorpommern aufgebrochen. Ein Zeuge hatte die junge Frau noch in Güstrow gesehen, danach verlor sich ihre Spur. Zu einer Verabredung mit ihren Eltern und einer Freundin zwei Wochen später war Diana nicht mehr erschienen. Die Frau lebte mit Freund und Sohn in Stralsund.


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