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Immobilien : Bezahlbares Wohnen: Ruf nach dem Staat

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Staat soll nach dem Willen des Mieterbunds und der Immobilienbranche den Wohnungsbau stärker fördern, damit die Mieten auch für Normalverdiener erschwinglich bleiben.

Der Staat soll nach dem Willen des Mieterbunds und der Immobilienbranche den Wohnungsbau stärker fördern, damit die Mieten auch für Normalverdiener erschwinglich bleiben. Für Bauherren soll es nach dem Willen der sieben Verbände höhere steuerliche Abschreibungsgrenzen sowie Finanzierungshilfen und günstiges Bauland aus öffentlicher Hand geben. „Wir brauchen neue Wohnungen insbesondere im mittleren und unteren Preissegment“, sagte Mieterbund-Geschäftsführer Lukas Siebenkotten gestern in Berlin. „Der Markt allein wird es nicht richten“, warnte der Präsident des Gesamtverbands der Wohnungswirtschaft, Axel Gedaschko.

Im Auftrag der Verbände nannte das Pestel-Institut in einer Studie mögliche Stellschrauben: Bauherren könnten jährlich drei oder vier statt bisher zwei Prozent der Baukosten von der Steuer absetzen dürfen, öffentliche Förderprogramme könnten die Finanzierungskosten um ein Prozent senken, und Bund und Kommunen könnten Grundstücke für Mietwohnungsbau 25 Prozent billiger anbieten. Seien alle Forderungen erfüllt, ließen sich die Kaltmieten um bis zu 4,14 Euro je Quadratmeter senken.

Die Verbände betonten, das Programm würde sich für den Staat rechnen.

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