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Verbesserung der Verkehrssicherheit : Besserer Schutz vor Geisterfahrern auf A 14

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Nach der tödlichen Falschfahrt einer 72-jährigen Autofahrerin auf der Autobahn 14 baut das Land den Schutz vor Geisterfahrern aus: Bis Mitte Juni sollen 39 Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit erledigt werden.

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2013 | 07:22 Uhr

Schwerin | Nach der tödlichen Falschfahrt einer 72-jährigen Autofahrerin auf der Autobahn 14 baut das Land den Schutz vor Geisterfahrern aus: Bis Mitte Juni sollen auf der Nord-Süd-Trasse zwischen Wismar und der Autobahn 24 insgesamt 39 Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit erledigt werden, teilte das Verkehrsministerium gestern in Schwerin mit. Mitte Januar war eine Autofahrerin zwischen Jesendorf und Schwerin-Nord in falscher Richtung unterwegs gewesen und dabei verunglückt.

Nach dem schweren Unfall hatten die Landes- und Autobahnunfallkommissionen an den Anschlussstellen der A 14 die Zufahrten überprüft und Schwachstellen ermittelt. Danach werden jetzt an den Auffahrten die Einfahrverbotsschilder durch größere und besser erkennbarere Schilder mit höheren Reflektionseigenschaften ersetzt. Nach dem Expertenrat sollen darüberhinaus die Fahrbahnmarkierungen verbessert und an den Auffahrten je Fahrrichtung mehrere Richtungspfeile auf der Fahr-bahn aufgebracht. "Mit den Maßnahmen, die jetzt umgesetzt werden, wollen wir Unfälle durch Falschfahrer so gut es geht verhindern", sagte verkehrsminister Volker Schlotmann (SPD). "Dabei gehen wir über die Anforderungen der Straßenverkehrsordnung hinaus, um die Sicherheit auf den Straßen im Land zu gewährleisten."

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