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Unglück auf der Ostsee : Berliner stirbt bei Kajaktour

vom

Die Leiche eines 54 Jahre alten Kajakfahrers ist am Sonntag vor der Insel Poel aus der Ostsee geborgen worden. Der Angler aus Berlin galt seit Samstag als vermisst. Weshalb der Mann verunglückte, ist noch unklar.

svz.de von
erstellt am 11.Mär.2012 | 04:50 Uhr

Ein Kajakfahrer aus Berlin ist am Sonntag vor der Insel Poel tot aus der Ostsee geborgen worden. Der 54 Jahre alte Angler wurde seit Samstag vermisst. Die Leiche sei am Sonntagmittag in der Mecklenburger Bucht von einem Seebestattungsboot entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Rostocker Polizei. Die rote Kleidung des Mannes war der Besatzung aufgefallen. Die daraufhin verständigte Küstenwache zog den Toten aus der drei Grad kalten Ostsee. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gab es in der Region am Samstag keine Stürme.

Der 54-Jährige war am Samstagvormittag in Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg) mit seinem Angelkajak zu einer Tour entlang der Küste aufgebrochen. Gegen 13.30 Uhr habe er zuletzt mit seiner Ehefrau telefoniert und zugesagt, um 16.00 Uhr zu einem vereinbarten Treffpunkt zu kommen. Als er dort nicht erschien, alarmierte seine Frau die Polizei.

Im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion hatten die Beamten am Samstagabend zunächst das angeschwemmte Kajak am Strand von Timmendorf auf der Insel Poel gefunden. Mit einem Seenotrettungskreuzer sowie Streifenbooten der Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Bundespolizei suchten die Einsatzkräfte weiter nach dem Mann. Auch mehrere Hubschrauber beteiligten sich an der Suche.

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