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FC Hansa Rostock : Bergmann wird vom Chef chauffiert

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Wenngleich sich die Kicker des FC Hansa Rostock gestern ohne ihren Boss auf den Weg zum heutigen Auwärtsspiel machten, so wird Trainer Andreas Bergmann dennoch im Stadion auf der Bank sitzen und sein Team coachen.

svz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 07:25 Uhr

Rostock | Wenngleich sich die Kicker des Drittligisten FC Hansa Rostock gestern Vormittag ohne ihren Boss auf den Weg zum heutigen Auwärtsspiel beim SV Darmstadt - ab 14 Uhr auch im Internet im Livestream des Hessischen Rundfunks - machten, so wird Trainer Andreas Bergmann dennoch im Stadion am Böllenfalltor auf der Bank sitzen und sein Team coachen. Damit der 54-Jährige auch rechtzeitig in Hessen ankommt, hat er vom Verein einen "Chauffeur" bekommen. Sein Vorgesetzter Uwe Vester, Vorstand Sport der Ostseestädter, wird den Fußball-Lehrer heute mit dem Auto zur Partie fahren. "Noch geht es ihm nicht ganz so gut. Er will den Tag noch nutzen, um wieder auf die Beine zu kommen. Der ak tuelle Stand ist, dass er am Sonnabend mit Uwe Vester nach Darmstadt reisen wird", erklärte Lorenz Kubitz, Leiter Medien und Kommunikation des Traditionsvereins.

Darmstadt gewann eins von vier Heimspielen

Die Aufgabe für den FC Hansa wird keinesfalls einfach, auch wenn die Gastgeber erst eine von vier Heimpartien gewinnen konnten. Dieses gelang aber ausgerechnet gegen den aktuellen Spitzenreiter 1. FC Heidenheim (1:0). Zudem tankte Darmstadt zuletzt mit einem 4:0-Sieg beim Zweitliga-Zwangsabsteiger Duisburg gehörig Selbstvertrauen.

"Unser Start war ordentlich. Hätten wir gegen Dortmund II drei Punkte geholt, könnten wir von einem guten sprechen. Aber wir sind immer noch oben dran und wollen jetzt in Darmstadt unbedingt punkten", sagte Milorad Pekovic, der wegen einer Blessur am Wadenbein derzeit nur ein Aufbautraining absolvieren kann. Dennoch versucht der Führungsspieler der Truppe zu helfen, sagt aber auch: "Man kann viel erzählen. Am Ende zählt, was auf dem Platz passiert."

Trotz der Heimpleite gegen Borussia Dortmund II (1:2) dürfte es bei den Hansestädtern nur wenige Ver änderungen in der Start-Elf geben. Linksverteidiger Shervin Radjabali-Fardi sollte nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder auf seine angestammte Position zurückkehren. Sein Vertreter Martin Pett, der seine Sache in der Schlussphase in Chemnitz (1:1) sowie gegen Borussia Dortmund II (1:2) ordentlich machte, wird wohl wieder auf der Bank sitzen. Möglicherweise erhält auch Julian Jakobs auf der rechten Mittelfeldseite den Vorzug vor Denis Weidlich.

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