Aufarbeitung : Beratungsstelle für DDR-Heimkinder schließt zum Jahresende

23-103742370.JPG

Mehr als 3800 Betroffene erhielten Hilfen als Ausgleich und zur Milderung der Folgen der Heimerziehung in der DDR

von
11. Dezember 2018, 09:49 Uhr

Die Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder in Mecklenburg-Vorpommern schließt zum Jahresende. Sie war in Schwerin bei der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen angesiedelt. Heute wollen die Landesbeauftragte Anne Drescher und Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) eine Bilanz von sechseineinhalb Jahren Arbeit ziehen.

Der DDR-Heimkinderfonds war 2012 zunächst mit 40 Millionen Euro von den ostdeutschen Ländern und dem Bund ausgestattet. Später wurde der Fonds bis zum 31. Dezember 2018 verlängert und das Fondsvolumen auf insgesamt maximal 364 Millionen Euro aufgestockt. Damit sollten den Betroffenen direkte Hilfen als Ausgleich und zur Milderung der Folgen der Heimerziehung angeboten werden. In Mecklenburg-Vorpommern hatten sich nach früheren Angaben mehr als 3800 Betroffene gemeldet, mit 3000 war gerechnet worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen