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Mecklenburg-Vorpommern

24. Oktober 2017 | 00:49 Uhr

Bemüht - aber ohne Ideen

vom

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erstellt am 27.Sep.2013 | 09:17 Uhr

Duisburg | Der FC Hansa geht in der 3. Fußball-Liga schweren Zeiten entgegen. Die Rostocker kassierten gestern Abend beim MSV Duisburg eine 0:2 (0:1)-Pleite - die dritte in Serie.

Hansa-Trainer Andreas Bergmann nahm gegenüber dem 0:6-Debakel beim SV Darmstadt drei Änderungen in der Start-Elf vor. Grupe, Jakobs und Ioannidis ersetzten Schünemann, Weidlich sowie den rot-gesperrten Kucukovic. In der Anfangsphase war bei beiden Mannschaften eine gewisse Verunsicherung zu spüren. Ein jeweils behäbiges und von Fehlpässen geprägtes Aufbauspiel war die Folge. Zuerst legten die Ostseestädter ihre Zurückhaltung ab. Allerdings köpfte Haas eine Flanke von Mendy aus sieben Metern neben den Kasten (7.). Auf der Gegenseite stoppte dann Ruprecht MSV-Stürmer Onuegbu (12.). Danach wirkten die Hausherren etwas zielstrebiger. Doch Pelzer drängte Gardawaski ab und Ruprecht klärte schließlich (20.). Letztgenannter tauchte anschließend nach Eingaben von Haas zweimal im Duisburger Strafraum auf, schaffte es unter Bedrängnis aber nicht, dass Leder aufs Tor zu köpfen (23., 24.). In der 30. Minute brannte es nach einem MSV-Eckball lichterloh im Hansa-Strafraum, ehe Blacha die Situation bereinigen konnte. Wenig später schlug es aber doch bei Brinkies ein. Onuegbu war FCH-Kapitän Pelzer entwischt und schob überlegt ein. Allerdings monierten die Rostocker vehement ein vorhergegangenes Foul an Ruprecht. Selbst Rostocks Chefcoach Andreas Bergmann war auf dem Platz gestürmt und verschaffte seinem Unmut Luft. An der Entscheidung auf Tor für den MSV änderte dies freilich nichts (34.).

Die Gäste versuchten zu antworten und hatten Pech, dass Haas mit einem sehenswerten Distanzschuss aus rund 25 Metern nur den Pfosten traf (42.). Wenig später flog ein Ruprecht-Kopfball nur knapp vorbei (44.).

Nach dem Wechsel war Hansa um Spielkontrolle bemüht und der MSV ließ die Gäste gewähren. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich Savran, der nach einem Freistoß des eingewechselten Starke jedoch nur auf die Latte des Duisburger Tores köpfte (64.). Ansonsten zeigte sich der FCH bemüht, war im Aufbau allerdings vielfach ohne zündende Idee. Spätestens nach dem 0:2 durch Bollmann, als sich die komplette Hansa-Abwehr im Tiefschlaf befand, war das Duell entschieden. Bis zum nächsten Punktspiel am Freitag gegen den 1. FC Saarbrücken dürfte Hansa-Trainer Andreas Bergmann mehr denn je als Psychologe gefragt sein, um seine Jungs wieder aufzubauen und auf den richtigen Weg zu bringen.

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