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Hansa-Randale : Behörden verteidigen Hubschraubertransport

vom

svz.de von
erstellt am 05.Mai.2014 | 16:47 Uhr

Die Sicherheitsbehörden im Land haben den Hubschraubertransport einer Hundertschaft Bundespolizisten von Bonn zu einer Randale von Fußballfans in Schwerin am vergangenen Samstag verteidigt. Alle Bereitschaftspolizisten der Landespolizei seien wegen des Spiels von Hansa Rostock bei Rot-Weiß Erfurt unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Montag.

Auf dem gleichen Bahngleis im Schweriner Bahnhof war eine von Polizeibeamten abgeschirmte Gruppe von etwa 60 Rostock-Fans auf 250 Fans von Hertha BSC getroffen, die aus Richtung Hamburg am Bahnhof eintrafen. Etwa 30 Rostockern war es gelungen, durch die Polizeibarrikade zu brechen.

Es sei knapp zwei Stunden zuvor klar geworden, dass sich das Treffen der rivalisierenden Gruppen nicht vermeiden ließe. In solchen Fällen sei es üblich, dass die Bundespolizei-Bereitschaft alarmiert werde, sagte eine Sprecherin. Die Auseinandersetzung habe nur fünf Minuten gedauert, dann seien die Polizisten zur Stelle gewesen und hätten die Gruppen getrennt. Es gab 30 Anzeigen wegen Landfriedensbruchs.

Der Vorfall in Schwerin belege, dass diese Straftäter den Verein nicht nur im, sondern auch außerhalb des Stadions in Misskredit bringen, sagte der Ministeriumssprecher. Die Personalien der Verdächtigten wurden aufgenommen. „Jetzt haben wir endlich Namen.“

>> Weitere Informationen zu dem Thema folgen.

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