Landwirtschaft : Beerige Vielfalt aus MV

<p>Beliebte Frucht aus MV: die Sandddorn-Beere</p>

Beliebte Frucht aus MV: die Sandddorn-Beere

Von Sanddorn bis Aronia - Bauern hierzulande bieten Beerenobst-Vielfalt auf wenig Fläche

svz.de von
26. Juni 2017, 21:00 Uhr

Heidelbeeren, Holunder, Stachelbeeren: Bauern in MV ziehen eine große Vielfalt an Strauchobst – allerdings auf kleiner werdender Fläche. Die 23 Betriebe, die sich der Kultivierung von Strauchbeeren widmen, haben im vergangenen Jahr 443 Hektar mit dem vitaminreichen Obst bebaut. Wie das Statistische Landesamt gestern in Schwerin mitteilte, schrumpfte die Fläche damit erneut und entsprach nur noch knapp drei Vierteln (73 Prozent) der Ausdehnung von 2012, dem Beginn der Erfassung durch die amtliche Agrarstatistik. Den größten Anteil hatten demnach bis 2014 Schwarze Johannisbeeren. Vor allem zur Ernte 2015 sei dieses Beerenobst aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen großflächig gerodet worden, berichtete Dieter Gabka vom Statistikamt. „Die Anbaufläche schrumpfte von 309 auf 170 Hektar, blieb aber 2016 stabil.“ Spitzenreiter ist nunmehr der Sanddorn, der dem Amt zufolge im vergangenen Jahr auf 194 Hektar Plantagen wuchs. Andere Arten seien weniger verbreitet. So wuchsen auf 31 Hektar Kulturheidelbeeren, auf acht Hektar Himbeeren und auf 33 Hektar Schwarzer Holunder. Aroniabeeren wurden 2016 auf lediglich knapp zwei Hektar erzeugt.

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