Hausbau in Mecklenburg-Vorpommern : Baulandpreise weiter gestiegen

Nicht nur Mieten werden immer höher, auch die Kosten beim Hausbau nehmen zu.

Nicht nur Mieten werden immer höher, auch die Kosten beim Hausbau nehmen zu.

Häuslebauer in Mecklenburg-Vorpommern müssen fürs Grundstück wieder tiefer in die Tasche greifen.

svz.de von
11. September 2018, 20:45 Uhr

Im vergangenen Jahr kostete der Quadratmeter baureifes Land im Schnitt 57,76 Euro - 4,06 Euro mehr als im Vorjahr und 8,23 Euro mehr als 2015, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Schwerin mitteilte. Davor, im Jahr 2014, lag der Preis mit 63,85 Euro allerdings höher als zuletzt.

Am teuersten sind demnach Bauplätze in Schwerin mit einem Quadratmeterpreis von 152,14 Euro, gefolgt von Rostock mit 133,92 Euro. Am billigsten kommen Häuslebauer im Kreis Ludwigslust-Parchim zu Bauland - dort kostete der Quadratmeter im vergangenen Jahr im Schnitt 31,96 Euro.

Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte war es mit 35,26 Euro nur unwesentlich mehr, während die Landkreise mit Küste teurer für Baulandkäufer sind. In Vorpommern-Rügen waren im Schnitt 63,29 Euro fällig, in Nordwestmecklenburg 63,05 Euro, im Landkreis Rostock 49,04 Euro und in Vorpommern-Greifswald 43,63 Euro.

Je kleiner der Ort, desto günstiger das Bauland

Eine weitere Faustregel lässt sich aus den Daten ablesen: Je kleiner ein Ort, desto günstiger das Bauland. Für Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern weist die Statistik einen Quadratmeterpreis von 37,19 Euro aus - im Vergleich zu 2016 ist er leicht gesunken.

Für Gemeinden von 2000 bis 5000 Einwohnern wurden bereits 44,49 Euro ermittelt, für die nächste Größenklasse bis 10 000 Einwohner 59,99 Euro. In Städten mit 20 000 bis 50 000 Einwohnern betrug der Quadratmeterpreis 67,01 Euro, in Kommunen von 50 000 bis 100 000 Einwohnern 121,46 Euro. Aus dem Rahmen fallen Orte mit 10 000 bis 20 000 Einwohnern, für die ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von 36,60 Euro ermittelt wurde.

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