Schlägerei in Rostock : Bauarbeiter prügeln Kollegen klinikreif

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Streit im Rostocker Petriviertel eskaliert / Mann erleidet Schädel-Hirn-Trauma

svz.de von
18. Dezember 2014, 17:44 Uhr

Ein Streit zwischen Bauarbeitern ist am Donnerstag im Rostocker Petriviertel eskaliert. Bislang noch unbestätigten Angaben zufolge sollen Bauarbeiter einen ihrer Kollegen mit dem Rücken gegen einen Bauwagen gedrückt und dann mit einem Hammer auf seinen Kopf eingeschlagen haben. Anschließend seien sie geflohen.

„Es gibt eine verletzte Person, die ein erhebliches Schädel-Hirn-Trauma erlitten hat“, kann Isabel Wenzel, Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock, trotz laufender Ermittlungen schon bestätigen. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung am Lohmühlengraben seien aber noch unklar. Das gelte auch in Bezug darauf, ob tatsächlich ein Hammer zum Einsatz gekommen sei. Der verletzte Mann sei in ein Rostocker Krankenhaus eingeliefert worden, wo er derzeit behandelt werde. „Wir haben zwei Zeugen“, so Wenzel. Bis heute sollen die Vernehmungen abgeschlossen sein, um belastbare Aussagen über den Tathergang zu erhalten. „Es braucht Zeit, um alle zu hören“, so Wenzel. Sprachschwierigkeiten würden die Vernehmung noch erschweren: „Es sind nicht nur Deutsche beteiligt gewesen“, so die Sprecherin. Zur Spurensicherung und für ihre weiteren Ermittlungen hat die Polizei die Baustelle gestern direkt nach der Tat abgesperrt.

Bereits am Mittwoch soll es am gleichen Ort eine heftige Auseinandersetzung zwischen verfeindeten ausländischen Bauarbeitern gegeben haben. Dieser Streit sei dann am Donnerstag in Gewalt umgeschlagen. Sollte sich dies bestätigen, könnte sich auch die Rostocker Staatsanwaltschaft einschalten.

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