A14 und A20 : Bauarbeiten am Kreuz Wismar

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Rampe von der A 14 zur A 20 Richtung Lübeck erhält neue Trasse und Wildtierdurchlass wird verlängert

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06. Oktober 2017, 12:00 Uhr

Die Kraftfahrer am Autobahnkreuz Wismar, (A20/A14), welches täglich rund 35 000 Fahrzeuge passieren, müssen sich ab kommender Woche auf eine monatelange Baustelle plus Umleitung einstellen. Vom 9. Oktober bis Juni kommenden Jahres wird die so genannte Verbindungsrampe 174 voll gesperrt, informiert die für Autobahnen zuständige Abteilung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Der Verkehr auf der Autobahnen 14 und 20 sei während der gesamten Bauzeit mit geringfügigen Einschränkungen gewährleistet.

Hinter der Bezeichnung „Rampe 174“ verbirgt sich die von der A 14 aus Richtung Wismar kommende Auffahrt zur A 20 in Richtung Lübeck. Der Radius der Rampe muss „laut straßenbautechnischen Regelungen der RAA etwas vergrößert werden“, hatte Burkhard Teutloff von der Planungsbetreuung im Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Klueß bei Güstrow bereits im Frühjahr angekündigt (SVZ berichtete). Hinter dem Kürzel RAA verbergen sich die Richtlinien für die Anlage von Autobahnen. Hierin ist alles festgeschrieben: Breite, Radius von Autobahnzubringern und Autobahnabfahrten etc.

Da sich die Rampe 174 laut Teutloff „als Unfallschwerpunkt erwiesen hat“, müsse der Radius der Ab- und Auffahrt verändert, im Fachjargon „neutrassiert“ werden. Die Einfädelspur in Fahrtrichtung Lübeck werde verlängert.

In dem Zusammenhang muss auch der in dem Abschnitt befindliche Wildtierdurchlass unter der A 20 bei Greese um einige Meter verlängert werden. Zudem werden in den Aus- und Einfädelungsbereichen die Binder- und Deckschicht erneuert.

Die Arbeiten sind laut Landesamt in zwei Bauabschnitte unterteilt. Begonnen wird mit den genannten Arbeiten rund um die Rampe 174. Baubeginn ist der 9. Oktober mit der Schließung der Rampe für den gesamten Verkehr.

Der zweite Abschnitt umfasst dann von März bis Juni „die Herstellung der Überfahrt, Restarbeiten am Wildtierdurchlass, die Verbreiterung der Einfahrt auf die A 20 sowie die Erneuerung auf der Verteilerfahrbahn“, so Susanne Prehn vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Klueß.

Die durch den Bund getragenen Baukosten für das Gesamtvorhaben betragen etwa 1,63 Millionen Euro. Bei der ausführenden Firma handelt es sich um Matthäi aus Leezen bei Schwerin.  

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