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Landrätin Barbara Syrbe (Linke) unter Beschuss : Bankrotterklärung für Vorpommern-Greifswald

vom

Bankrotterklärung für den neuen Landkreis Vorpommern-Greifswald: Das Land glaubt nicht mehr daran, dass sich der hoch verschuldete Kreis allein aus seiner Misere befreien kann und fordert nun einen drastischen Sparkurs.

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erstellt am 18.Okt.2012 | 10:23 Uhr

Schwerin/Greifswald | Bankrotterklärung für den neuen Landkreis Vorpommern-Greifswald: Das Land glaubt nicht mehr daran, dass sich der hoch verschuldete Kreis allein aus seiner Misere befreien kann. Wie es in einem Schreiben des Innenministeriums vom 15. Oktober 2012 an Landrätin Barbara Syrbe (Linke) heißt, "muss die Leistungsfähigkeit des Landkreises als dauerhaft entfallen bewertet werden". Als Grund nennt das Ministerium die erheblichen finanziellen Vorbelastungen der Landkreise Ostvorpommern und Uecker-Randow - im September 2011 waren die Kreise neu zugeschnitten worden - und fordert nun einen drastischen Sparkurs. Landrätin Syrbe wollte sich nicht zu dem Schreiben äußern.

Das Schreiben sei eine "schonungslose Abrechnung mit der Landrätin", sagte CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender Kai Krohn. Die CDU will in einer Sonderfraktionssitzung unmittelbar vor dem Kreistag am 22. Oktober über die Analyse und das weitere Vorgehen beraten. Die SPD-Kreisfraktion forderte bereits einstimmig, dass das Land die Verwaltung über den Landkreis übernimmt. "Wir brauchen einen radikalen Schnitt, damit der Kreis wieder auf die Beine kommt", sagte der SPD-Kreisfraktionsvorsitzende Norbert Raulin gestern.

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