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Mecklenburg-Vorpommern

24. Oktober 2017 | 02:28 Uhr

Modernisierung : Bahn investiert in MV

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Projekte aus 28-Milliarden-Euro-Paket sorgen für Behinderungen im Nordosten

Neue Gleise, Stellwerke und Bahnübergänge: Die Deutsche Bahn investiert 2,5 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Infrastruktur in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. 86 Brücken, 1940 Kilometern Schienen und 780 Weichen sollen allein hier erneuert werden.

Seit heute steht fest, welche Projekte in Mecklenburg-Vorpommern von dem Maßnahmenpaket bis 2019 profitieren werden. Für Fahrgäste bedeutet das allerdings enorme Behinderungen im Betriebsablauf. Die Bahn verspricht jedoch, für ausreichenden Schienenersatzverkehr zu sorgen. Trotzdem werden Fahrgäste auf der vielbefahrenen Strecke zwischen Rostock-Hauptbahnhof und Warnemünde Geduld haben müssen. Die Strecke wird von Oktober 2015 bis April 2016 komplett gesperrt, da in Warnemünde die Stromgrabenbrücke erneuert wird. „Der Kreuzfahrtbetrieb wird jedoch nicht gestört“, so Arvid Kämmerer, Leiter Deutsche Bahn Vertrieb und Fahrplan Regionalbereich Ost. Allein dafür investiert die Deutsche Bahn insgesamt 21 Millionen Euro in das Ostseebad Warnemünde.

Betroffen von den Baumaßnahmen ist ebenfalls die Strecke Schwerin - Bad Kleinen. „Die Bauarbeiten beginnen hier jedoch frühestens 2017“, heißt es aus Bahnkreisen. Zudem ist die Erneuerung eines elektrischen Stellwerks auf der Strecke von Ludwigslust - Holthusen geplant.

Genauso soll die Strecke von Pasewalk in Richtung Landesgrenze im August und September gesperrt sein. Hier geht, neben Gleis-, Weichen- und Brückenerneuerungen zwischen Zerrenthin und Löcknitz, ein neues elektronisches Stellwerk in Betrieb. Ab September fährt zwischen Eggesin und Ueckermünde wegen einer Brückenerneuerung bis Ende des Jahres kein Zug, hieß es. Weiter erhält der Frankenhafen in Stralsund einen Zuganschluss und die Bahnhöfe Grischow, Kleeth und Blankenhof werden bis Ende Oktober an das elektronische Stellwerk Burg Stargard angeschlossen.

Bund und Länder einigten sich auf das bisher größte bundesweite Investitionsprogramm in Höhe von 28 Milliarden Euro. „Die umfassenden Bauvorhaben der nächsten fünf Jahre sorgen für einen dauerhaft sicheren Zugbetrieb“, sagt Kämmerer.

 

 

 


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