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Arbeitsunfall an Ostsee : Bagger im Achterwasser versunken

vom

Ein Kettenbagger ist am Freitag etwa 100 Meter vor dem kleinen Hafen in Loddin in sein eigenes Baggerloch gerutscht und fast komplett gesunken.

svz.de von
erstellt am 21.Feb.2015 | 09:01 Uhr

Ein Kettenbagger ist am Freitag etwa 100 Meter vor dem kleinen Hafen in Loddin in sein eigenes Baggerloch gerutscht und fast komplett gesunken.Die genauen Umstände sind derzeit noch unklar. Der Fahrer konnte sich retten und kam mit dem Schrecken davon. Laut Aussagen von Zeugen, war er mit Baggerarbeiten im Achterwasser beschäftigt, als er plötzlich in sein Baggerloch geriet.

Der 24 Tonnen Bagger nach rutschte sofort auf die Seite. Mittlerweile, so berichteten am Abend Taucher, steckt der Bagger fast komplett mit dem Unterteil im Sand bzw. Schlamm fest. Die Strömung setzt ihn auch weiterhin mit Sand zu.

Ein weiterer Bagger kam zur Hilfe, konnte den Koloss aber nicht frei bekommen. Er konnte anschließend nur die schwere Baggerschaufel bergen und an Land bringen. Er hatte Schwierigkeiten bei den Bergungsmaßnahmen und fuhr sich fast selbst fest.

Anwohner berichteten, der Untergrund sei relativ fest. Daher und wegen der relativ geringen Tiefe arbeitete er ohne Ponton oder Baggerschiff. Der versunkene Bagger hatte seine Arbeit im Hafen begonnen und sich zum jetzigen Liegepunkt vorgearbeitet. Wie lange er schaufelte, bevor das Unglück geschah, kann momentan nicht gesagt werden. Allerdings waren Schlammberge im Hintergrund sichtbar.

Die Firma, die mit den Baggerarbeiten beauftragt war, orderte einen dritten Kettenbagger an den Hafen nach Loddin. Er kam am späten Nachmittag mittels Tieflader. Die Arbeiten wurden am Freitagabend auf Grund der Dunkelheit abgebrochen und werden am Samstag fortgeführt. Die Wasserschutzpolizei war vor Ort. Betriebsstoffe sollen nach bisherigen Erkenntnissen noch nicht ausgetreten sein.

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