zur Navigation springen

6. Landeszootag in Rostock : Backhaus sieht Zoos als Kleinode

vom
Aus der Onlineredaktion

Um Besucher anzulocken, investieren Tierparks im Land in teure Einrichtungen

Die Zoos und Tiergärten in Mecklenburg-Vorpommern bieten nach Ansicht von Umweltminister Till Backhaus (SPD) ihren Besuchern immer aufwendigere Erlebnislandschaften und Attraktionen. Dies gelte nicht nur für große Einrichtungen. „Auch viele kleinere Tierparks mausern sich zu wahren Kleinoden“, sagte Backhaus gestern bei der Eröffnung des 6. Landeszootags in Rostock. Dabei setzen manche auf die Präsentation ganzer Ökosysteme und technisch anspruchsvolle Klimahäuser, Großaquarien und Tropenhallen. Andere wandelten sich zu Naturschutzzentren, in denen die aktive Artenschutz-Arbeit im Vordergrund steht.

Landesweit gibt es 33 zoologische Einrichtungen. Davon sind 21 im Landeszooverband organisiert, eine in dieser Form bundesweit einzigartige Einrichtung. Wie Backhaus weiter berichtete, werden in den Zoos jährlich rund drei Millionen Besucher gezählt, darunter 80 000 Schüler.

Heute machten die Zoomitarbeiter landesweit vor allem auf die Problematik im Umgang mit vermeintlich ausgesetzten Wildtieren aufmerksam. In Unkenntnis über das arttypische Tierverhalten würden oft junge Wildtiere mitgenommen und zu einem Tierarzt gebracht, obwohl sie in keinerlei Gefahr schwebten, sagte Rostocks Zoodirektor Udo Nagel.

In Greifswald wurde beim Zootag eine Wildvogelauffangstation eröffnet. Sie ist nach Stralsund die zweite Auffangstation in einem Tierpark oder Zoo. Zoos verfügten über das erforderliche sachkundige Personal zur Identifizierung und Versorgung der Tiere und auch über die entsprechende Palette an notwendigen Futtermitteln, betonte Backhaus.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen