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Vertrauensverlust : Awo Müritz trennt sich von Geschäftsführerin

vom
Aus der Onlineredaktion

Der von einem Finanzskandal geschüttelte Awo-Kreisverband Müritz hat seine Geschäftsführerin entlassen.

„Leider ist es nicht gelungen, mit der ehemaligen Geschäftsführerin so vertrauensvoll zusammenzuarbeiten, wie wir uns das gewünscht hätten“, erklärte die Vorstandsvorsitzende Dagmar Kaselitz. Sie habe ihre Arbeit nicht ordnungsgemäß ausgeführt und den Vorstand über wesentliche betriebliche Fragen im Unklaren gelassen. Ein externer Berater soll als Interims-Geschäftsführer eingestellt werden. „Was hier lange vorher schief gelaufen ist, wird die Staatsanwaltschaft klären. Wir sind zuversichtlich, dass nun endlich der Neubeginn gelingen wird, für den wir angetreten sind“, sagte Kaselitz.

Seit dem vergangenen Jahr ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue gegen frühere führende Awo-Mitarbeiter. So soll sich der langjährige Awo-Kreisgeschäftsführer seit 2011 auf illegale Weise ein unverhältnismäßig hohes Jahresgehalt von 150 000 Euro plus 30 000 Euro Tantiemen ermöglicht haben. Die jetzt entlassene Geschäftsführerin sollte bereits Teil des Neuanfangs sein.

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