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Mecklenburg-Vorpommern

17. Dezember 2017 | 01:26 Uhr

Autobahnbau führt zu Staus auf B106

vom

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erstellt am 26.Aug.2013 | 06:55 Uhr

Grabow/Wöbbelin | Ein weiteres Etappenziel beim Bau der Autobahn 14 ist erreicht: Seit gestern rollt der Verkehr an der Kreuzung B 5/B 191 zwischen Ludwigslust und Grabow auf neuen Wegen. Dabei werden ein Abschnitt der neuen Bundesstraße 5, ein erster neu gebauter Kreisel und eine provisorische Verbindung zwischen alter und neuer B 5 genutzt.

Fahrzeugführer, die von Ludwigslust Richtung Dömitz oder in umgekehrte Richtung wollen, fahren bereits die Strecke, die sie auch künftig nutzen werden. Für alle anderen sei es nur eine vorübergehende Trassenführung, um Platz und Baufreiheit für die nächsten Teile der künftigen Autobahn-Anschlussstelle Grabow zu haben, erklärt Manfred Borowy, stellvertretender Projektleiter für den Bau der A 14 in Mecklenburg-Vorpommern.

Nach der Verlagerung des Verkehrs können nun die ersten Abschnitte der alten Straßen zurückgebaut werden - so die B 191 von der alten Kreuzung bis zum Anschluss der neuen Straße hinter dem Kreisel sowie das kleine Stück B 5 zwischen dem Abzweig zum Provisorium und dem Anschluss der neuen B 5. "Ehe wir den zweiten Kreisel bauen können, muss an der Kreuzung auch noch eine Umfahrung gebaut werden", sagt Borowy. Er soll - genauso wie die Autobahnbrücke in unmittelbarer Nähe und die gesamte Anschlussstelle - im kommenden Jahr fertig werden.

Fertigstellung noch in diesem Jahr geplant

An anderen technischen Bauwerken im Zuge der künftigen A 14 sind die Arbeiten schon weiter vorangeschritten. So solle für die Brücke zwischen Wöbbelin und Neustadt-Glewe, die die Landesstraße 071 über die Autobahn führt, noch in diesem Jahr die Verkehrsfreigabe erfolgen, so der stellvertretende Projektleiter. Das Gleiche gilt für die Brücke zwischen der B 106, Abzweig Weselsdorf, und Groß Laasch sowie für die Brücke im Zuge der B 191 zwischen der Laascher Kreuzung und Ludwigslust. Im Bau sind außerdem noch zwei Brücken, die die neue Autobahn zwischen Ludwigslust und Grabow sowie zwischen Ludwigslust und Groß Laasch über die Bahngleise führen.

Erhebliche Staus auf der B 106

Während die Bauarbeiten im Bereich B 5/B191 bisher kaum zu Behinderungen für den Fahrzeugverkehr geführt haben, müssen die Autofahrer auf der B 106 seit ein paar Tagen leiden. Weil das Autobahndreieck Schwerin für die Umgestaltung zum Kreuz dicht ist, müssen die Fahrzeuge über die B 106 ausweichen. Nicht weniger als vier Ampeln zwischen Dreenkrögen und Fahrbinde sollen den Verkehr regeln. In den vergangenen Tagen führte das jedoch zu erheblichen Staus.

Eine halbe Stunde und länger brauchten manche Kraftfahrer, um die Stelle zu passieren. Auch Borowy hat in den Verkehrsnachrichten von den Staus gehört: "Nach der Inbetriebnahme der Ampeln beobachten wir in Zusammenarbeit mit der Polizei das Verkehrsgeschehen", so der stellvertretende Projektleiter. "Wird eine dramatische Entwicklung sichtbar, wird nachjustiert." Eine Woche sei aber zu kurz, um sich ein abschließendes Urteil bilden zu können, weil sich die Autofahrer erst auf die veränderte Situation einstellen müssten.

An der Ampelschaltung an den Autobahnabfahrten wird kaum etwas geändert werden können. "Die Fahrzeuge von der Autobahn herunterzubekommen, hat oberste Priorität", so Borowy. Ob man am Gesamtpaket der Ampeln etwas ändern könne, um den Verkehr flüssiger zu machen, werde mit den Experten besprochen.

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