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Ostsee-Sturmflut : Ausmaß der Schäden noch nicht bekannt

vom
Aus der Onlineredaktion

Begutachtung nach Sturmflut zieht sich hin – weil das Wetter nicht mitspielt

Die Vermessung der Küstenlinie Mecklenburg-Vorpommerns zur Begutachtung der Schäden durch die schwere Ostsee-Sturmflut verzögert sich. Die beiden mit spezieller Lasertechnik bestückten Flugzeuge hätten am Sonnabend nach einer Stunde wegen Schneefalls und Regens kehrtgemacht, sagte ein Experte der zuständigen Milan Geoservice GmbH.

Auch gestern blieb die Crew zuhause, wie der für den Küstenschutz zuständige Dezernatsleiter Lars Tiepolt vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Rostock berichtete. Die Flüge sollten, wenn das Wetter mitspiele, heute fortgesetzt werden, sagte er.

Die Experten hatten am Freitag mit der Vermessung der Küste aus der Luft begonnen. In der Nacht zu Donnerstag hatte die stärkste Ostsee-Sturmflut seit 2006 Mecklenburg-Vorpommern getroffen.

Die beiden Maschinen sollen abschnittsweise an der gesamten Außenküste einen etwa 300 bis 500 Meter breiten Küstenstreifen aus einer Flughöhe von 600 Metern per Laserstrahl scannen. Die ermittelten Daten sollen mit der letzten Messung aus dem Jahr 2016 verglichen werden, um die Gebiete mit den größten Sturmflut-Schäden zu ermitteln. Die Messungen sollten zeigen, wo akuter Handlungsbedarf bestehe und Sandaufspülungen folgen müssten, hatte Dezernatsleiter Tiepolt gesagt.

Umweltminister Till Backhaus (SPD) erwartet erste Hinweise auf mögliche größere Schäden bereits wenige Tage nach den Messungen. Die genaue Auswertung der Daten werde jedoch einige Wochen dauern.

 

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