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Mecklenburg-Vorpommern

21. November 2017 | 07:18 Uhr

Filmkunstfest MV : Aus vollem Herzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

An sechs Tagen erwacht in Schwerin das Filmland Mecklenburg-Vorpommern - mit einem Film über Rabbi Wolff

von
erstellt am 23.Apr.2016 | 06:00 Uhr

Ansteckende Lebensfreude, Geschichten über Geschichten mitten aus diesem und vielen anderen Leben, Humor und Weisheit – und das alles engagiert und unterhaltsam dargeboten auf spielerisch höchstem Niveau. Worüber sprechen wir hier eigentlich? Über das 26. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern oder den Film „Rabbi Wolff“, der eben dieses Festival am 3. Mai 2016 im Schweriner Festivalkino Capitol eröffnen wird?

Wenn ein Festival mit diesem Mann, eben jenem Rabbi Willy Wolff, der im Moment überlebensgroß von den Litfaßsäulen Deutschlands lächelt und der seit mehr als zehn Jahren zum Stadtbild Schwerins gehört, wenn ein Filmfest also mit diesem kleinen, wieselflinken, immer gut gelaunten Menschen beginnt, kann es doch eigentlich nur gut werden, oder?

Zumindest an diesen sechs Tagen wird in und um das Capitol wieder eine Ahnung davon aufscheinen, was gemeint sein könnte, wenn vom Filmland Mecklenburg-Vorpommern die Rede ist. Und wirklich. Neben den Filmen im Spiel-, Kurz-, Dokumentarfilm sowie im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb und in speziellen Reihen wie „Focus Baltic Sea“, dem Länderschwerpunkt Belgien, der Defa- und NDR-Reihe, den Filmen mit Ehrenpreisträgerin Christine Schorn, neben polnischen und französischen Filmen heißt es auch 19-mal „Gedreht in MV“. In dieser Reihe treffen wir dann Stammgäste und Flüchtlinge („Weltbahnhof mit Kiosk“ von Dieter Schumann), die beliebten Rostocker „Polizeiruf“-Ermittler (Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau), Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (Katrin Sass) auf Usedom, den skurrilen chinesischen Flughafeninvestor Pang und den vielleicht berühmtesten Rabbiner der Welt – Rabbi Wolff.

Fakten zum Filmkunstfest

  • Beim 26. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern werden vom 3. bis 8. Mai in Schwerin 131 Filme präsentiert. Darunter sind neun Uraufführungen und 17 Deutschland-Premieren.
  • Mit 147 Veranstaltungen werde dieses Jahr das umfangreichste Programm in der Geschichte des Festivals geboten, sagte der Künstlerische Leiter, Volker Kufahl, am Freitag in Schwerin.
  • In vier Wettbewerben werden Preise für deutschsprachige Spiel-, Dokumentar-, Jugend- und Kurzfilme vergeben. Der Hauptpreis ist der mit 10.000 Euro dotierte «Fliegende Ochse» für den besten Spielfilm.

>> Alles rund um das Filmkunstfest MV lesen Sie in unserer Sonderbeilage in der Zeitung der Landeshauptstadt
 

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