zur Navigation springen

Südbahn : Aus der Strecke Malchow-Parchim rückt näher

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bald fahren Busse statt Bahnen: Trotz andauernder Proteste gehen die Vorbereitungen auf die Teilstilllegung der Südbahn weiter. Im Ministerium sieht man alle Argumente ausgetauscht. Ende September soll klar sein, welche Züge auf der Reststrecke rollen.

Ungeachtet aller Proteste rückt das Ende der Bahnverbindung zwischen Parchim und Malchow näher. Wie ein Sprecher des Schweriner Verkehrsministeriums gestern sagte, gebe es nach der Ausschreibung für die verbleibende Strecke Parchim-Hagenow mehrere Angebote. Der Zuschlag für ein Verkehrsunternehmen – und zugleich für die Strecke Parchim-Schwerin-Rehna – werde bis Ende September erwartet.

Das Land plant die Einstellung des Schienenpersonenverkehrs zwischen Parchim und Malchow ab Mitte Dezember 2014, weil dort sehr wenige Fahrgäste die Züge nutzen. Um jährlich rund drei Millionen Euro zu sparen, sollen Busse statt Bahnen eingesetzt werden. Zugleich sollen zwischen Neustrelitz und Waren nur noch alle zwei Stunden Züge fahren, statt bisher stündlich.

Für die Ausschreibung des Bus-Leistungen seien die Landkreise verantwortlich, die aber für Bahn-Ersatzverkehr Geld vom Land bekommen. Gegen die Streckenstilllegung gibt es seit Monaten Widerstand, vor allem von den oppositionellen Linken und Grünen im Schweriner Landtag. So hatten zuletzt am Wochenende wieder mehrere Hundert Menschen in Malchow gegen die Teilstilllegung der Mecklenburgischen Südbahn protestiert.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen